Minister Karl-Josef Laumann: „Integration Langzeitarbeitsloser auch in Krisenzeiten möglich“ / JobCenter in Dortmund mit JobPerspektive doppelt erfolgreich

15. Juni 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Integration Langzeitarbeitsloser auch in Krisenzeiten möglich“ / JobCenter in Dortmund mit JobPerspektive doppelt erfolgreich

„Das erfolgreiche Beispiel des JobCenters der ARGE Dortmund mit JobPerspektive zeigt, dass auch in Krisenzeiten die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Markt durchaus möglich ist“, sagte Arbeits­minister Karl-Josef Laumann bei einer Pressekonferenz in den Räumen des Sanitätshauses Kraft in Dortmund heute (15. Juni 2009).

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Das erfolgreiche Beispiel des JobCenters der ARGE Dortmund mit JobPerspektive zeigt, dass auch in Krisenzeiten die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Markt durchaus möglich ist“, sagte Arbeits­minister Karl-Josef Laumann bei einer Pressekonferenz in den Räumen des Sanitätshauses Kraft in Dortmund heute (15. Juni 2009).

Das JobCenter konnte einen Doppelerfolg vermelden: Mehr als 1.000 Stellen für langzeitarbeitslose Menschen konnten durch die JobPerspektive geschaffen werden. Damit belegt das JobCenter bundesweit den ersten Platz. „Diese Leistung ist vor allem auch den 15, eigens für das Programm eingestellten, Vermittlern zu zuschreiben“, sagte Laumann. Landesweit ist es durch die JobPerspektive bereits gelungen, über 9.000 Langzeitarbeitslose in das Erwerbsleben zu integrieren.

Eine Einstellung über die JobPerspektive in Dortmund bietet dem Ar­beitgeber viele Vorteile. So übernimmt die ARGE Dortmund zunächst für maximal zwei Jahre bis zu drei Viertel des Lohns und des Anteils an der Sozialversicherung. Nach einer Prüfung kann der Zeitraum auch verlän­gert werden. Zusätzlich können im ersten Jahr pro Mitarbeiter 200 Euro an Qualifizierungskosten pro Monat gezahlt werden.

Besonders interessant für Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird es, wenn ein 400-Euro-Job, den ein Langzeitarbeitsloser bislang ausgeübt hat, in eine echte Vollzeitstelle umgewandelt wird. Dank der JobPerspektive kann ein Vollzeitbeschäftigter so für ein Unternehmen im Einzelfall interessanter sein als ein Minijobber. Langzeitarbeitlosen Menschen mit schwerwiegenden Vermittlungsschwierigkeiten ist der erste Arbeitsmarkt unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung häufig verschlossen. Hier setzt die JobPerspektive an, die ihnen einen (Wieder-)Einstieg in das Arbeitsleben und damit auch eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen soll.

„Mit der JobPerspektive haben wir endlich die lange geforderte Möglich­keit einer dauerhaft geförderten Beschäftigung für sonst nicht vermittel­bare Menschen“, so Laumann. Diese Chance müsse noch stärker ge­nutzt werden. Zwar hätten einige Grundsicherungsträger sehr gute Ar­beit geleistet und die für das Programm verfügbaren Mittel bestmöglich genutzt. Die ARGE Dortmund sei hier bundesweit ein vorbildliches Beispiel. „Zu meinem Bedauern stelle ich aber fest, dass andere Grund­sicherungsträger ihr Potenzial im Hinblick auf die JobPerspektive noch nicht ausschöpfen, obwohl auch sie eine hohe Zahl Langzeitarbeitsloser betreuen“, sagte Laumann. Er appellierte deshalb auch an die Entschei­dungsträger und die arbeitsmarktpolitischen Akteure in allen Kommunen des Landes bei der Umsetzung der JobPerspektive zusammenzuar­beiten und damit weiteren langzeitarbeitslosen Menschen eine Perspektive in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

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