Neues Beratungsangebot für Betriebsräte

2. September 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Hilfe in wirtschaftlichen Schieflagen“ / Neues Beratungsangebot für Betriebsräte

Das Arbeitsministerium hat zusammen mit dem Deutschen Gewerk­schaftsbund in Nordrhein-Westfalen ein zusätzliches Beratungsangebot für Betriebsräte entwickelt.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Das Arbeitsministerium hat zusammen mit dem Deutschen Gewerk­schaftsbund in Nordrhein-Westfalen ein zusätzliches Beratungsangebot für Betriebsräte entwickelt. Damit sollen die Arbeitnehmervertreter fit gemacht werden, um in wirtschaftlichen Krisensituationen gemeinsam mit Belegschaften und Unternehmensleitungen Arbeitsplätze sichern zu können. Arbeitsminister Karl-Josef Laumann sagte heute (2. September 2009) in Düsseldorf: „Wenn die Folgen der Konjunkturkrise im Herbst tatsächlich in immer mehr Unternehmen zu spüren sein werden, müssen Betriebs­räte mitreden und mit gestalten können. Wir wollen ihnen helfen, in wirt­schaftlichen Schieflagen schnell zu reagieren.“
Betriebsräte, deren Unternehmen von einer Krise betroffen sind, können ab sofort und kostenlos eine zweitägige Orientierungsberatung in An­spruch nehmen. Dabei gilt es, die Krisensituation abzuklären und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben und Maßnahmen zur Zukunftssicherung des Unternehmens ein­geleitet werden. Die Beratung informiert über das ganze Spektrum von Reaktions- und Eingriffsmöglichkeiten – auch über öffentliche Förder­angebote – und hilft, eine für die betriebliche Situation erfolgver­sprechende Variante auszuwählen.

Guntram Schneider, Landesvorsitzender des Deutschen Gewerk­schaftsbundes in Nordrhein-Westfalen, ergänzt: „Betriebsräte stehen in einer besonderen Verantwortung gegenüber den Beschäftigten. Sie müssen die Strategie des Unternehmens in der Krise überprüfen, Risiken beurteilen und begrenzen und geeignete Maßnahmen vor­schlagen, um Entlassungen zu vermeiden. Nur wer in der aktuellen Krise alle Möglichkeiten kennt, kann sich gezielt für die eine oder andere entscheiden und Schritte unternehmen, um möglichst unbeschadet aus der Krise heraus zu kommen“.

Die bis Ende 2010 befristete zusätzliche Beratung wird vom Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Durchgeführt wird sie bei der Technologieberatungsstelle beim Deutschen Gewerkschaftsbund Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen unter www.tbs-nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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