770.000 Euro für Projekt zur gesunden Kinderernährung

16. November 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Hier kommt der Spaß am gesunden Essen nicht zu kurz!“ / 770.000 Euro aus Landes- und EU-Mitteln für Projekt zur gesunden Kinderernährung

Das Projekt „Previkids NRW“ wird mit rund 770.000 Euro aus Landes- und EU-Mitteln gefördert. „Das Großartige an ‚Previkids’ ist, dass hier der Spaß am Essen nicht zu kurz kommt und ganz praktische Schritte unternommen werden, um eine gesunde Ernährung in den Alltag von Kindern, Jugendlichen und Familien einzubauen.“, sagte Gesundheitsminister Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann fördert das landesweit angelegte Projekt „Previkids NRW“ des Forschungsinstituts für Kinder­ernährung in Dortmund mit rund 770.000 Euro aus Landes- und EU-Mitteln.

„Gesunde Ernährung in jungen Jahren kann helfen, Krankheiten im höheren Lebensalter zu vermeiden. Dies zu wissen und es zu beher­zigen sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe. Das Großartige an ‚Previkids’ ist, dass hier der Spaß am Essen nicht zu kurz kommt und ganz praktische Schritte unternommen werden, um eine gesunde Er­nährung in den Alltag von Kindern, Jugendlichen und Familien einzu­bauen.“ Das sagte Minister Laumann heute (16. November 2009) in Dortmund bei der Übergabe der Förderbescheide.

„Previkids NRW“ steht für „Präventionsernährung für Kinder in NRW“. Innerhalb von drei Jahren soll das vom Forschungsinstitut für Kinder­ernährung entwickelte Konzept der Optimierten Mischkost in Kinder­tagesstätten, Schulkantinen und im Einzelhandel eingeführt werden. Mit der eingetragenen Marke „optimiX“ erhalten gesunde Nahrungs­angebote für Kinder ein Gütesiegel. Neben der Ernährung in der Familie ist die Gemeinschaftsverpflegung ein Schwerpunkt des Projekts. An­bieter von Mittagsmahlzeiten für Kindertagesstätten und Schulen sowie ernährungswirtschaftliche Unternehmen werden bei der Entwicklung von Rezepturen für gesundes Essen beraten. In den Projektverbund von vier Dortmunder Forschungspartnern sind auch Unternehmen der Er­nährungswirtschaft und des Gesundheitswesens eingebunden.

Gesundheitsminister Laumann lobte insbesondere, dass mit dem Projekt didaktische Konzepte zur Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in den Alltag von Kindern und ihren Eltern entwickelt werden, dass eng mit Unternehmen der Ernährungswirtschaft zusam­mengearbeitet werden und mit einer „Zentralen Beratungsstelle für Kinderernährung NRW“ die Ergebnisse des Projektes landesweit zugänglich gemacht werden sollen.

Die Optimierte Mischkost ist kein Diätplan, sondern ein Rahmenkonzept für eine gesunde Ernährung im Alltag, bei der die Freude am Essen im Vordergrund stehen soll. Dabei werden Empfehlungen für altersge­rechte Verzehrsmengen für verschiedene Gruppen von Lebensmitteln gegeben:

  • Reichlich (kalorienarme) Getränke und pflanzliche Lebensmittel
  • Mäßig tierische Lebensmittel
  • Sparsam fett- und zuckerreiche Lebensmittel

„Previkids NRW“ ist eines von 33 Siegerprojekten im Wettbewerb „Med in.NRW – Innovative Gesundheitswirtschaft“. In diesem größten Wett­bewerb des Landes im Rahmen des NRW-EU-Ziel2-Programms sind im Jahr 2008 insgesamt 235 Beiträge eingereicht worden. Innerhalb von fünf Jahren stehen bis zu 70 Millionen Euro aus Mitteln der EU, des Landes, der Kommunen und privater Partner für die Umsetzung zur Verfügung. Zur Präsentation der Sieger sagte Minister Laumann im vergangenen Jahr: „Wir wollen mit diesem Wettbewerb einen flächen­deckenden Innovationsprozess für die verschiedenen Branchen der Gesundheitswirtschaft einleiten. Damit sollen in den nächsten Jahren nicht nur 200.000 Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch die Qualität der medizinischen Versorgung verbessert werden.“

Weitere Infos zum Projekt „Previkids NRW“ gibt es auf der Internetseite der Forschungsinstitut für Kinderernährung GmbH: www.fke-do-gmbh.de und Informationen zur Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen auf der Seite des Gesundheitsministeriums www.mags.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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