Verleihung Landespreis 2009: „Integration unternehmen!“

10. Dezember 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Herausragendes Engagement für Integration behinderter Menschen ins Berufsleben würdigen“ / Verleihung Landespreis 2009: „Integration unternehmen!“

Unternehmen, die sich besonders um die Integration behinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt verdient machen, wurden mit dem Landespreis 2009 „Integration unternehmen!“ ausgezeichnet. „Wir würdigen damit den großartigen Einsatz von Integrationsunternehmen für die Teilhabe behinderter Menschen am Erwerbsleben“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Unternehmen, die sich besonders um die Integration behinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt verdient machen, wurden heute (10. Dezember 2009) mit dem Landespreis 2009 „Integration unternehmen!“ ausgezeichnet. „Wir würdigen damit den großartigen Einsatz von Integrationsunternehmen für die Teilhabe behinderter Menschen am Erwerbsleben“, sagte Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.

„Die Jury hatte die schwierige Aufgabe, aus vielen spannenden Bewerbungen die Gewinner auszuwählen“, sagte Laumann. Die ausgezeichneten Betriebe erhielten eine Keramikfigur, die eine Künstlerin der Kreativen Werkstatt ALLERHAND in Köln fertigte. Die Preisträger dürfen sich auch mit der Marke öffentlichkeitswirksam präsentieren.

Die vier gleichberechtigt ausgezeichneten Integrationsunternehmen sind der Dülmener Industriefilter-Hersteller Donaldson, das Sanitätshaus Lang aus Dinslaken, die Gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Hephata in Mönchengladbach sowie die Münsteraner Dienstleistungs Service GmbH.

  • Der Dülmener Industriefilter-Hersteller Donaldson richtete im Jahr 2005 eine Integrationsabteilung ein. Acht schwerbehinderte, zuvor langzeitarbeitslose Menschen sorgen mit einfachen und leichten Montagearbeiten für einen reibungslosen Ablauf der Produktion.
  • Das Dinslakener Sanitätshaus Lang beschäftigt insgesamt 21 Mitarbeiter mit einer Behinderung. Von ihnen sind neun Beschäftigte innerhalb der Integrationsabteilung mit der Reinigung, Wartung und Instandsetzung technischer Hilfsmittel betraut.
  • In der Gemeinnützigen Beschäftigung- und Qualifizierungsgesellschaft Hephata in Mönchengladbach arbeiten 27 behinderte Mitarbeiter. Das Unternehmen engagiert sich seit vielen Jahren für die Integration von behinderten Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt.
  • Die Münsteraner Dienstleistungs Service GmbH ist auf den Geschäftsfeldern Catering, Schulverpflegung, Radstationen, Gastronomie und Gebäudemanagement aktiv. 44 Menschen mit Behinderungen sind dort beschäftigt.

In Integrationsunternehmen arbeiten behinderte und nicht behinderte Beschäftigte zusammen. Die Anerkennung als Integrationsunternehmen erfolgt durch die Landschaftsverbände. Ausgezeichnet wurden Konzepte zur individuellen Förderung der Mitarbeiter. Auch fanden Kooperationen mit Betrieben zur Förderung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben Beachtung. 

Im Jahr 2008 wurde auf Initiative der Landesregierung das Programm „Integration unternehmen!“ gestartet. Mit einem Fördervolumen von zehn Millionen Euro sollen innerhalb von drei Jahren rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen geschaffen werden. Die Landschaftsverbände beteiligen sich an den Kosten in derselben Höhe.

Weitere Informationen stehen unter www.integration-unternehmen.nrw.de zur Verfügung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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