Laumann: Hausarzt-Aktionsprogramm stößt auf deutliches Interesse

2. Juni 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Hausarzt-Aktionsprogramm stößt auf deutliches Interesse“ / Hausärzte können weiterhin Förderung zur Niederlassung in ländlichen Gebieten beantragen - Anträge im Internet

Insgesamt 66 Anträge von Hausärzten zur Niederlassung und Weiterbil­dung sind bislang im Rahmen der Initiative der Landesregierung für eine wohnortnahe hausärztliche Versorgung auf dem Land eingegangen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Insgesamt 66 Anträge von Hausärzten zur Niederlassung und Weiterbil­dung sind bislang im Rahmen der Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung für eine wohn-ortnahe hausärztliche Versorgung auf dem Land eingegangen. „Das zeigt: Unser Programm stößt auf deutli­ches Interesse. Weiterhin bleiben Anträge von interessierten Hausärz­ten möglich. Wir werden nicht nachlassen, mögliche Kandidaten auf die Initiative hinzuweisen, um so die Hausarztversorgung im ländlichen Raum auch in Zukunft zu gewährleisten“, erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (2. Juni 2010) in Düsseldorf. Von März bis April hat der Minister alle fünf Regierungsbezirke in Nordrhein-Westfalen aufgesucht, um insbesondere Hausärzte und Kommunen über das Hausarztaktionsprogramm zu informieren. Und das mit großer Reso­nanz. Den Menschen ist das Thema sehr wichtig. In der nächsten Zeit bietet das Ministerium allen interessierten Gemeinden Gespräche an.

Zum Hausarztaktionsprogramm der Landesregierung gehören aber auch eine ganze Reihe von weiteren Maßnahmen, die unter anderem auf die Verbesserung der Ausbildungssituation, der Niederlassungs­möglichkeiten und auch der Vereinbarkeit von Familie und Beruf abzie­len. „Wir müssen zunächst mehr Medizinstudenten ausbilden, insbe­sondere zu Hausärzten. Dann muss auch die Bedarfsplanung zielge­nauer und kleinteiliger organisiert werden, damit sich Hausärzte da nie­derlassen, wo es nötig ist. Und schließlich müssen wir innovative Lö­sungen finden, wie beispielsweise Berufsausübungsgemeinschaften, damit Hausärzte Familie und Beruf unter einen Hut bekommen“, erklärte der Minister. „Dafür werben wir bei den Partnern der Selbstverwaltung und den Hochschulen.“

„Auch wenn es jetzt noch keinen Ärztemangel auf dem Land gibt: Mit unserem Hausarztaktionsprogramm haben wir als erstes der alten Bun­desländer etwas zur langfristigen Sicherung der hausärztlichen Versor­gung auf dem Land unternommen“, sagte Laumann. Hausärzte, die sich auf dem Land niederlassen wollen, können im Rahmen des Programms auch weiterhin eine Landesförderung beantragen. „Wir kümmern uns weiter um die Patienten in ländlichen Gebieten und wollen ihnen eine wohnortnahe und bestmögliche hausärztliche Versorgung gewährleisten – deshalb haben wir auch in diesem Jahr erneut 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, mit denen wir die Niederlassung und Weiterbildung von Medizinern in kleineren Städten und Gemeinden fördern“, sagte Laumann.

Für die Zeit seit Beginn der Förderung im November 2009 zieht Minister Laumann eine positive Bilanz. „Das Förderprogramm zeigt Wirkung - es ist sehr erfreulich, dass wir bereits Ärzte finanziell unterstützen konnten, die zu einer Niederlassung auf dem Land bereit waren“, erklärte der Mi­nister. Mit Hilfe der Förderung konnten sowohl Praxisnachfolger gefun­den als auch neue Zulassungen ermöglicht werden. Interessenten fin­den alle nötigen und nützlichen Informationen auf der Internetseite www.hausarzt.nrw.de. Hier gibt es unter anderem die Antragsformulare, die Förderrichtlinien und die Liste der förderungsfähigen Gemeinden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.