Gesunde Betriebe brauchen gesunde Mitarbeiter

26. August 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Gesunde Betriebe brauchen gesunde Mitarbeiter“ / Beschäftigungspakt für ältere Arbeitnehmer

Gerade unter dem Eindruck der Finanz- und Wirtschaftskrise und ihrer Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben für Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zwei Aspekte höchste Priorität: Die Gesundheit der Ar­beitslosen, damit sich ihre Chancen auf die Rückkehr in den Beruf erhö­hen. Und die Leistungsfähigkeit sowie Belastbarkeit der in Lohn und Brot stehenden Beschäftigten.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Gerade unter dem Eindruck der Finanz- und Wirtschaftskrise und ihrer Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben für Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zwei Aspekte höchste Priorität: Die Gesundheit der Ar­beitslosen, damit sich ihre Chancen auf die Rückkehr in den Beruf erhö­hen. Und die Leistungsfähigkeit sowie Belastbarkeit der in Lohn und Brot stehenden Beschäftigten. „Vorrangiges Ziel ist es, den Teufelskreis zwischen Arbeitslosigkeit und schlechter Gesundheit zu durchbrechen und gleichzeitig das körperliche und seelische Wohl gerade der älteren Mitarbeiter zu garantieren“, sagte Laumann heute (26. August 2009) in Altena bei der Fachtagung „Gesund einstellen - gesund führen – gesund arbeiten“ im Rahmen des Beschäftigungspaktes für ältere Arbeitnehmer (Job-Offensive 50+).

„Gesunde Betriebe brauchen gesunde Mitarbeiter.“ Auf diese einfache Formel brachte der Minister die Zielsetzung. Er betonte, dass Nordrhein-Westfalen auf diesem Gebiet bundesweit zu den Pionieren gehört. „Uns ist besonders an Praxisnähe und guter Handhabbarkeit gelegen“, so Laumann. So würden für die Akteure vor Ort Handbücher und Leitfäden zur effektiven Umsetzung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen zur Verfügung gestellt.
„Gleichzeitig dürfen wir die Beschäftigten nicht aus dem Blick verlieren“, sagte Minister Laumann. Bereits im Jahr 2015 wird mehr als jeder dritte Erwerbstätige älter als 50 Jahre sein. „Deshalb müssen wir auch mit Blick auf den Fachkräftemangel die Beschäftigungsfähigkeit der Älteren weiter systematisch unterstützen, zum Beispiel durch mehr Weiterbil­dung und bessere Gesundheitsförderung“, erklärte Laumann.

Als ein Beispiel unbürokratischer Hilfe nannte der Minister die vom Land geförderte Potenzialberatung, um Beschäftigten einen gesunden und produktiven Verbleib im Unternehmen bis zur Rente zu ermöglichen. Die professionellen Berater kommen vor allem in mittelständische Unter­nehmen mit weniger als 250 Beschäftigten. Unter Beteiligung der Mit­arbeiter nehmen die Berater insbesondere drei Bereiche unter die Lupe: Arbeitsorganisation, berufliche Weiterbildung und Gesundheit am Ar­beitsplatz. Beispiele dafür sind wiederum die betriebliche Gesundheits­förderung, die Weitergabe von Erfahrungswissen an jüngere Beschäf­tigte sowie die optimale Gestaltung von Arbeitsumfeld und Arbeitsbe­dingungen, damit gerade ältere Kollegen ihre Arbeit lange und gesund ausüben können.

„Durch die aktuellen Entwicklungen wächst die Gefahr, dass sich die soziale Schere in unserem Land weiter öffnet und Menschen ins soziale Abseits geraten“, warnte Minister Laumann. „Deshalb müssen wir noch mehr als bisher darauf achten, dass wir Arbeit altersgerecht gestalten.“ Der Minister betonte besonders, dass eine bisher übliche Praxis nicht länger vorrangig umgesetzt werden dürfe: ältere Beschäftigte zu großen Teilen in den Vorruhestand zu entlassen. „Unsere Aufgabe ist es, ihnen statt dessen eine neue Perspektive am Arbeitsplatz zu bieten“, erklärte Laumann.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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