Bedeutung der betrieblichen Mitbestimmung

26. September 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Gerade in der Krise müssen Betriebsräte mit gestalten, um Arbeitsplätze zu sichern!“ / Arbeitsminister betont Bedeutung der betrieblichen Mitbestimmung

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat angesichts der wirtschaftlichen Krise die große Verantwortung der Betriebsräte betont und eine neue Sicht auf die betriebliche Mitbestimmung gefordert.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat angesichts der wirtschaftlichen Krise die große Verantwortung der Betriebsräte betont und eine neue Sicht auf die betriebliche Mitbestimmung gefordert.
„Die Zukunft eines Unternehmens hängt ganz wesentlich davon ab, dass Betriebsräte sich einmischen, mitreden und mit gestalten. Daher sollten sie kompetent an betrieblichen Modernisierungsprozessen mitwirken, um insbesondere in Krisenzeiten Arbeitsplätze zu erhalten.“ Das sagte Minister Laumann am Samstag (26. September 2009) in Sprockhövel anlässlich der 13. Bezirkskonferenz der IG Metall Nordrhein-Westfalen.

„Für die Unternehmen“ – so der Minister weiter – „mag dies bisweilen unbequem sein. Es hat aber auch niemand behauptet, dass der Erhalt von Arbeitsplätzen und die Sicherung des heimischen Standortes im Schmusekurs zu erreichen wären. Dazu bedarf es einer Unternehmenskultur, in der Innovation, Produktivität und Qualität erzeugt werden durch vertrauensvolle Zusammenarbeit, gemeinsames Engagement und Einbeziehung der Beschäftigten.“

Verantwortung gelinge nur gemeinsam, und gemeinsame Verantwortung baue auf den vitalen Interessen des Unternehmens und der Beschäftigten auf, sagte Minister Laumann. Innovative Produkte und Verfahren, kompetente und motivierte Beschäftigte, flexible Arbeitszeiten und ein produktives und gesundes Arbeiten bis ins Alter bedingten sich also gegenseitig.

Das Land unterstütze solche Prozesse unter der Überschrift „Erfolgreich arbeiten: Qualifizierter, Flexibler, Gesünder“ nach Kräften, so Minister Laumann. Beispielsweise mit dem Bildungsscheck, mit dem die berufliche Weiterbildung gefördert wird, oder mit der Potentialberatung, die betriebliche Modernisierungsprozesse unterstützt. Darüber hinaus fördert das Arbeitsministerium auch spezielle Projekte der IG Metall („Arbeit durch Innovation“ sowie ein Nachfolgeprojekt). Und vor wenigen Wochen erst ist die „Orientierungsberatung für Betriebsräte“ an den Start gegangen, ein Angebot der Technologieberatungsstelle beim DGB, um in der Krise Betriebsräten geeignete Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

An die Adresse der IG-Metall sagte Minister Laumann, der selbst Mitglied dieser Gewerkschaft ist: „Die IG Metall in Nordrhein-Westfalen ist für uns ein wichtiger Partner, um Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigungsfähigkeit und Arbeitsplätze in unserem Land zu sichern.’“
Insgesamt stellt das Land für die Förderung beruflicher Weiterbildung und betrieblicher Modernisierungsprozesse jährlich rund 30 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.
Informationen zur Arbeitspolitik des Landes unter www.arbeit.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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