Minister Laumann: Für soziale Partnerschaft gerade im Zeichen der Krise

25. April 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Für soziale Partnerschaft gerade im Zeichen der Krise!“ / Arbeitsminister bei Konferenz der IG BCE Nordrhein

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat sich im Zeichen der Wirtschafts- und Finanzkrise für soziale Partnerschaft in den Unternehmen stark gemacht.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat sich im Zeichen der Wirtschafts- und Finanzkrise für soziale Partnerschaft in den Unternehmen stark gemacht: „Wettbewerbsfähige Unternehmen und sichere Arbeitsplätze sind mehr denn je zwei Seiten einer Medaille. Deshalb werbe ich gerade in Zeiten der Krise für die Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung und für berufliche Weiterbildung in Phasen der Kurzarbeit.“ Das sagte der Minister am Samstag (25. April 2009) in Krefeld anlässlich der 4. Ordentlichen Landesbezirksdelegiertenkonferenz Nordrhein der IG BCE.

„Das kürzlich verabschiedete Gesetz zur Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung“, so der Minister weiter „liegt mir sehr am Herzen. Und es ist mir ein persönliches Anliegen, dass dies ein Erfolgsmodell wird. Dahinter steht eine Philosophie der sozialen Partnerschaft im Unternehmen. Die Chance, unmittelbar am Erfolg des Unternehmens teilzuhaben, kann die Leistungsbereitschaft und das Verantwortungsbewusstsein von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erhöhen. Dies stärkt auch das Verständnis, wenn es dem Unternehmen mal nicht so gut geht.“

Minister Laumann bat die Gewerkschaft IG BCE, die Einführung der Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung aktiv zu unterstützen. Diese sei ein uraltes Anliegen der christlich-sozialen Bewegung in Deutschland, und der Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung der Mitarbeiter-Kapitalbetei¬ligung sei in einem breiten Konsens von einer Arbeitsgruppe aus CDU, CSU und SPD erarbeitet worden.

Ein weiteres wichtiges Thema für Minister Laumann war die Kurzarbeit im Zeichen der wirtschaftlichen Krise. Um die bestehende Beschäftigung zu sichern und Qualifizierung als Basis für ein künftiges Wachstum zu fördern, setzt Minister Karl-Josef Laumann auf berufliche Weiterbildung in Phasen der Kurzarbeit: „Kurzarbeit bietet Unternehmen die Chance, ihre Fachkräfte möglichst lange im Betrieb zu halten, damit sie im nächsten Aufschwung nicht erst wieder mühsam nach qualifizierten Arbeitskräften suchen müssen. Wer seine Mitarbeiter jetzt weiterbildet, kann die Krise sogar zu einer Chance machen.“

Der Minister räumte ein, dass Kurzarbeit für die Unternehmen bislang ein vergleichsweise teures Instrument war. Das zweite Konjunkturpaket habe Kurzarbeit aber insbesondere mit Blick auf kleine und mittelständische Unternehmen attraktiver gemacht. Die Sozialversicherungsbeiträge, die Unternehmen bei Kurzarbeit bisher selbst bezahlen mussten, werden nun für Zeiten der Kurzarbeit zur Hälfte von der Bundesagentur für Arbeit übernommen – bei einer Verknüpfung von Kurzarbeit und Qualifizierung können sogar die vollen Sozialversicherungsbeiträge erstattet werden.

 

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