Elektronisches Beruferegister für Gesundheitsfachberufe

26. Juni 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Elektronisches Beruferegister für Gesundheitsfachberufe kommt in den Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen“ / Künftig Zugriff für alle Gesundheits-Berufsgruppen auf elektronische Verordnungen und Dokumente

„Das elektronische Beruferegister für Gesundheitsfachberufe der Länder (eGBR) kommt zum Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute zu einem entsprechenden Beschluss der 82. Gesundheitsministerkonferenz in Erfurt.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Das elektronische Beruferegister für Gesundheitsfachberufe der Länder (eGBR) kommt zum Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute einen entsprechenden Beschluss der 82. Gesundheitsministerkonferenz vom Mittwoch (24. Juni 2009) in Erfurt.

Das eGBR wird benötigt, damit neben den Ärzten und Apothekern auch alle weiteren Angehörigen von Berufen im Gesundheitswesen, wie frei­beruflich tätige Hebammen, Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Physio­therapeuten oder Fachverkäufer in einem Sanitätshaus in Zukunft auf elektronische Verordnungen (elektronisches Rezept) und Dokumente zugreifen können.

Dafür benötigen die rund zwei Millionen Angehörigen dieser Berufs­gruppen elektronische Heilberufs- oder Berufsausweise. In der Start­phase wird mit rund 300.000 Ausweisen gerechnet.

„Die elektronischen Heilberufs- und Berufsausweise sollen gemeinsam mit der elektronischen Gesundheitskarte eine sichere und vertrauens­würdige Kommunikation im Gesundheitswesen ermöglichen“, sagte Laumann. Vor allem von den Datenschutzbeauftragten werden diese Ausweise gefordert. Die Ausweise werden eine qualifizierte digitale Signatur gemäß den Vorgaben des Signaturgesetzes erhalten.

Gesundheitsminister Laumann begrüßte die Entscheidung der Gesund­heitsministerkonferenz: „Wir dürfen beim Aufbau der so genannten Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen nicht immer nur auf Ärzte und Apotheker schauen. Auch alle anderen Berufsgruppen müssen von Anfang an einbezogen werden“.

Das eGBR wird seine Arbeit aufnehmen, sobald ein Staatsvertrag unter den Ländern abgeschlossen ist. Geplant ist der Start mit 20 Mitarbeitern.

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