Verlängert: Beratungsangebot für junge behinderte Schulabgänger

22. April 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Eine tatkräftige Unterstützung beim Start in die Karriere“ / Beratungsangebot für junge behinderte Schulabgänger wird um ein weiteres Jahr verlängert

Das Beratungsangebot für junge behinderte Schulabgänger wird verlängert. Das Land fördert das Kompetenzzentrum Behinderung – akademische Bildung – Beruf in Bonn für ein weiteres Jahr mit insgesamt 137.500 Euro.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Wir unterstützen behinderte Menschen, so gut wir können – jeder Mensch, ob behindert oder nicht, krank oder gesund, arm oder wohl­habend hat ein Recht auf ein Leben in der Mitte der Gesellschaft – dafür setze ich mich nach Kräften ein.“ Das erklärte Nordrhein-Westfalens Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (22. April 2010) in Düsseldorf anlässlich seiner Entscheidung, das Kompetenzzentrum Behinderung – akademische Bildung – Beruf in Bonn ein weiteres Jahr zu fördern. „Junge Menschen mit Behinderungen, die unter großen Mühen einen Schulabschluss erreicht haben, werden dort bei der Wahl eines Studienplatzes oder einer Ausbildung beraten“, erklärte der Minister.

Das Land fördert das Kompetenzzentrum für ein weiteres Jahr bis zum Juni 2011 mit insgesamt 137.500 Euro. In den vergangenen zwei Jahren hatte Minister Laumann die Einrichtung bereits mit insgesamt 210.000 Euro finanziell unterstützt. „Das ist gut angelegtes Geld“, sagte Minister Laumann. „Drei junge schwerbehinderte Menschen, die die Probleme im Alltag aus eigenem Erleben kennen, informieren in dem Kompetenzzentrum über erfolgreiche Wege in Beruf, Studium und Familie“, erklärte der Minister.

Das Angebot gibt es nicht nur in Bonn, am Sitz der Einrichtung, und Umgebung. „Die Beratungen und Informationen der Lotsen für junge behinderte Menschen werden landesweit angeboten“, betonte Laumann.

In Nordrhein-Westfalen leben 2,3 Millionen Menschen mit Behin­derungen. Das Projekt in Bonn ist Teil des behindertenpolitischen Programms der Landesregierung „Teilhabe für alle.“ „Damit haben wir in ganz Deutschland etwas Einzigartiges geschaffen“, betonte der Minister. Kein anderes Bundesland habe solch ein gemeinsames Programm sämtlicher Ressorts der Landesregierung. „Uns geht es darum, dass alle Menschen in Nordrhein-Westfalen ihr Leben selbst bestimmt und in Würde gestalten können“, sagte Laumann. Die vier Schwerpunkte im Leben der behinderten Menschen stehen auch im Mittelpunkt des Programms „Teilhabe für alle“: Arbeit, Bildung und Familie, Wohnen und Abbau von Barrieren.

Eines von insgesamt mittlerweile 59 erfolgreichen Projekten ist das Kompetenzzentrum Behinderung – akademische Bildung – Beruf in Bonn. „Ich freue mich, dass wir dazu beitragen können, jungen behin­derten Menschen an der Schnittstelle Schule – Studium - Beruf tatkräftig zu unterstützen“, erklärte Minister Laumann abschließend.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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