Kombilohn eröffnet Berufschancen für 10.000 Langzeitarbeitslose

8. September 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Eine Perspektive auch für ältere Arbeitnehmer“ / Kombilohn eröffnet Berufschancen für 10.000 Langzeitarbeitslose in Nordrhein-Westfalen

„Mich freut es besonders, dass unter den geförderten Arbeitnehmern auch mehr als ein Drittel 50 Jahre oder älter ist – das zeigt, dass auch Ältere eine echte Chance erhalten“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute in Düsseldorf.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Mich freut es besonders, dass unter den geförderten Arbeitnehmern auch mehr als ein Drittel 50 Jahre oder älter ist – das zeigt, dass auch Ältere eine echte Chance erhalten“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (8. September 2009) in Düsseldorf.

Der Minister zog damit eine Zwischenbilanz für eine Initiative für schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose, dem so genannten Kombilohn NRW. Danach ist es in Nordrhein-Westfalen gelungen, mehr als 10.000 Langzeitarbeitslose mit einem Lohnkostenzuschuss in Höhe von bis zu 75 Prozent wieder in Unternehmen zu vermitteln.

„Auch die Beschäftigung von behinderten Menschen kann durch den Kombilohn unterstützt werden“, erklärte Laumann. Sie richtet sich an Langzeitarbeitslose, die zum Beispiel keinen Berufsabschluss haben oder unter gesundheitlichen Handicaps leiden und damit nur schwer oder gar nicht mehr in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Die jeweiligen Jobcenter vor Ort und die zugelassenen kommunalen Träger konnten im Rahmen der Initiative bisher zahlreiche Arbeitgeber gewinnen, die den Betroffenen eine Chance im Erwerbsleben geben. Wenn sie einen Arbeitsvertrag abschließen, erhalten die Unternehmen einen bis zu 75-prozentigen Zuschuss zu den Lohnkosten.

„Neue Arbeitsplätze finden sich in sehr vielfältigen Bereichen“, sagte Minister Laumann. Ein über den Kombilohn vermittelter Arbeitsplatz ist zum Beispiel die wieder eingerichtete Stelle eines Beifahrers, der beim Rangieren oder Be- und Entladen mithilft. Auch werden Helfer vermittelt, die Fachkräfte in kleinen und mittelständischen Betrieben von einfachen Tätigkeiten entlasten. Über das Programm bekommen überdies beispielsweise Vorleser in Altenheimen oder Helfer in Tierheimen eine Anstellung. „Inzwischen sind fast 60 Prozent der Stellen in der freien Wirtschaft angesiedelt“, sagte Laumann. Der andere Teil sei im öffentlichen Sektor entstanden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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