Verleihung des Preises „Top-Ausbildungsbetrieb 2009“ in Köln

24. August 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Ein positives Zeichen setzen, gerade in Zeiten der Krise“ / Verleihung des Preises „Top-Ausbildungsbetrieb 2009“ in Köln

Zum zweiten Mal wurden heute die besten Ausbildungsbetriebe der Kölner Handwerkskammer mit dem Preis „Top-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet. Arbeitsminister Laumann begrüßte es, dass sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten regional verankerte Unternehmen, regionale Persönlichkeiten und Institutionen für Ausbildung in ihrer Region stark machen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Zum zweiten Mal wurden heute (24. August 2009) in Köln die besten Ausbildungsbetriebe der Kölner Handwerkskammer von der im Jahr 2007 gegründeten Stiftung „Pro Duale Ausbildung“ mit dem Preis „Top-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet. „Darin zeigen sich die gute Resonanz und auch der hohe Stellenwert solcher Auszeichnungen. Sie sollen nicht nur Belohnung für Geleistetes sein, sondern auch Ansporn für alle Anderen“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.

Die vier Preisträger hatten sich durch besondere Leistungen in der Berufsausbildung hervorgetan. Überdurchschnittliche Ausbildungs­ergebnisse ihrer Auszubildenden, besonders kreative Herangehens­weise oder auch außergewöhnliches soziales Engagement wurden prämiert. „Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen ist in unserer sozialen Marktwirtschaft ganz eindeutig Sache der Wirtschaft. Umso begrüßenswerter ist es – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – wenn sich regional verankerte Unternehmen, regionale Persönlichkeiten und Institutionen für Ausbildung in ihrer Region stark machen“, lobte Minister Laumann.

Doch der Arbeitsminister fand auch mahnende Worte. So habe man sich zwar in den vergangenen zwei Jahren mit einem Lehrstellen­zuwachs von 14 Prozent von 2006 auf 2007 auf überdurchschnittlich hohem Niveau bewegt. Derzeit kämen aber auf eine freie Stelle noch immer rund zwei Bewerber. „Wir brauchen noch mehr Ausbildungs­plätze, damit junge Ausbildungswillige bis zum Herbst auch tatsächlich ins Berufsleben einsteigen können. Hier sind diejenigen Betriebe ge­fragt, die bislang noch zögerten. In diesem Jahr gibt es leider besonders viele davon“, appellierte Karl-Josef Laumann. „Die Betriebe brauchen Fachkräfte für die Zeit nach der wirtschaftlichen Krise. Wie sonst sollten denn aus den dann vollen Auftragsbüchern auch wieder gute Produkte werden!“

Unabhängig vom aktuellen Ausbildungsmarkt werde es aber auch in diesem Jahr wieder Jugendliche geben, die es auch bei einem aus­reichenden Stellenangebot nicht auf Anhieb über die erste Schwelle in Ausbildung schafften. „Gemeinsam mit dem Handwerk arbeiten wir deshalb seit Jahren daran, gerade auch etwas schwächeren oder be­nachteiligten Jugendlichen den Zugang zur Ausbildung zu ermöglichen“, so Laumann. „Hierbei steht immer die Frage im Vordergrund: Erhalten am Ende mehr Jugendliche einen Berufsabschluss oder nicht?“.  Diese Zielrichtung habe auch der Preis „Top-Ausbildungsbetrieb 2009“ im Blick, der Betriebe unterstützt, die mit ihren innovativen Ansätzen für mehr und bessere Ausbildungsplätze in Köln, Rhein-Erft, Bonn/Rhein-Sieg und im Oberbergischen sorgen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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