Minister Laumann eröffnet „Deutschen Apothekertag 2009“

24. September 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Drogerien und Bäckereien können notwendige Beratung bei Medikamenten nicht bieten!“ / Minister eröffnet „Deutschen Apothekertag 2009“ in Düsseldorf

Verschreibungspflichtige Arzneimittel sollen nach dem Willen des nord­rhein-westfälischen Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann künftig nur noch in Apotheken an die Patientinnen und Patienten abgegeben werden.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Verschreibungspflichtige Arzneimittel sollen nach dem Willen des nord­rhein-westfälischen Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann künftig nur noch in Apotheken an die Patientinnen und Patienten abgegeben werden.

„Dass der Versandhandel solcher Medikamente immer noch zulässig ist, bedauere ich sehr. Auswüchsen wie der Abgabe in Drogerien, Lebens­mittelgeschäften und Lotto-Toto-Annahmestellen muss in der nächsten Legislaturperiode rechtlich der Boden entzogen werden.“ Das sagte Minister Laumann heute (24. September 2009) in Düsseldorf bei der Eröffnung des „Deutschen Apothekertages 2009“.

Supermärkte, Bäckereien, oder Tankstellen – so der Minister weiter – könnten nicht die qualifizierte und persönliche Beratung bieten, die bei verschreibungspflichtigen Medikamenten oft genau so wichtig sei wie das Medikament selbst.

„Grundlage der Arzneimittelversorgung muss die inhabergeführte, mittelständische Apotheke bleiben, denn sie steht für eine interessen­unabhängige, qualitätsgesicherte und professionelle Arzneimittelver­sorgung rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres“, sagte Minister Laumann. Aufgaben der Apothekerinnen und Apotheker seien die För­derung von Therapiesicherheit und bestimmungsgemäßem Gebrauch von Medikamenten, die pharmazeutische Betreuung insbesondere chronisch Kranker und die Vermeidung von unerwünschten Wirkungen und Wechselwirkungen.

In Nordrhein-Westfalen verfügen derzeit mehr als 500 Apotheken über eine Versandhandelserlaubnis. Nur ein Teil der Apotheken macht davon Gebrauch und stellt dann die Arzneimittel in der Regel persönlich zu. Weniger als zehn von ihnen nutzen Abgabestellen wie Lebensmittel-Einkaufsmärkte, Bäckereien oder Lotto-Toto-Annahmestellen.

Minister Karl-Josef Laumann: „Besonders gut finde ich es, dass nahezu alle der rund 4.750 Apotheken in Nordrhein-Westfalen den Patienten, die aufgrund ihrer Krankheit ihre Apotheke nicht selbst aufsuchen können, die verordneten Arzneimittel ins Haus bringen.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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