Arbeitsministerium und RAG-Stiftung fördern 235 Ausbildungen

5. Februar 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Dies wird ein erfolgreiches Konzept“ / Arbeitsministerium und RAG-Stiftung fördern 235 Ausbildungen

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann überreichte in Hamm einen Förderbescheid über 2,05 Millionen Euro an die RAG BILDUNG für das Programm „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“. Mit diesem Programm werden Ausbildungsplätze an Standorten der RAG Deutsche Steinkohle geschaffen. Gegenüber dem Vorjahr wird die Zahl dabei von 205 auf 235 aufgestockt.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Dort, wo strukturelle Arbeits- und Ausbildungsplätze verloren gehen, dort müssen auch strukturelle Ansätze geschaffen werden, neue Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen“, betonte heute (5. Februar 2009) Arbeitsminister Karl-Josef Laumann in Hamm. Hier überreichte er einen Förderbescheid über 2,05 Millionen Euro an die RAG BILDUNG für das Programm „Kooperative Ausbildung an Kohlestandorten“. Mit diesem Programm werden Ausbildungsplätze an Standorten der RAG Deutsche Steinkohle geschaffen. Gegenüber dem Vorjahr wird die Zahl dabei von 205 auf 235 aufgestockt.

Seit Februar 2008 fördern das Arbeitsministerium und die RAG-Stiftung an vier Standorten die Ausbildung von insgesamt 205 Jugendlichen. Die Jugendlichen arbeiten in den Bergwerken der RAG Deutsche Steinkohle im Ruhrgebiet und den Werkstätten der RAG BILDUNG. Ziel ist es, möglichst viele Jugendliche ab dem zweiten Ausbildungsjahr in kleinen und mittelständischen Betrieben der Bergbauregionen unterzubringen. „Bis zum heutigen Tag wurden rund 60 Auszubildende in Unternehmen vermittelt oder haben einen Ausbildungsvertrag in Aussicht. Das ist gut, wenn man bedenkt, dass wir mit diesem kooperativen Modell in dieser Region Neuland betreten. Und: es kann noch mehr werden, da die Vermittlungsbemühungen noch bis Ende März weiter gehen. Ich bin mir sicher, dass dies ein erfolgreiches Konzept wird“, bilanzierte Laumann.

Aber es sei klar, dass auch die anderen ihre Ausbildung bis zum Ende fortsetzen müssen. Deswegen beinhaltet der Förderbescheid die wei­tere Finanzierung der verbliebenen Jugendlichen bei der RAG BILDUNG. „Und für jeden vermittelten Auszubildenden wird wieder ein neuer Jugendlicher in Ausbildung genommen. Und zwar aus der Gruppe derjenigen, die auch am Ende des Jahres 2008 in dieser Region noch ohne Ausbildungsplatz gewesen sind“, betonte Laumann.

Alle Jugendlichen, die 2008 angefangen haben, können ihre Ausbildung beenden, ob in einem Betrieb oder bei der RAG BILDUNG.

„Und rund 90 Jugendliche können noch zusätzlich in das Programm aufgenommen werden – und ich rechne damit, dass es in den nächsten Wochen noch mehr werden“, so Laumann.

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