Zahl der Arbeitslosen geht im November leicht zurück

1. Dezember 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Die meisten Betriebe stehen auch in der Krise zu ihren Beschäftigten“ / Zahl der Arbeitslosen geht im November leicht zurück

„Trotz einer positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt kann von Ent­warnung keine Rede sein, noch immer haben wir eine zurückhaltende Nachfrage nach Arbeitskräften - wir müssen weiterhin verstärkt auf unsere arbeitsmarkt- und konjunkturpolitischen Maßnahmen setzen“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann zur Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Trotz einer positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt kann von Ent­warnung keine Rede sein, noch immer haben wir eine zurückhaltende Nachfrage nach Arbeitskräften - wir müssen weiterhin verstärkt auf unsere arbeitsmarkt- und konjunkturpolitischen Maßnahmen setzen“, sagte Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (1. Dezember 2009) in Düsseldorf zur Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Im November gab es mit insgesamt 777.589 Jobsuchenden knapp 6.730 weniger als noch im Oktober. „Erfreulich ist auch, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten gestiegen ist“, betonte der Minister. Mit 5.854.600 ergab sich zum Ende des dritten Quartals in Nordrhein-Westfalen gegenüber dem August ein Plus von 27.300.

Angesichts der jüngsten Zahlen richtete sich Minister Laumann beson­ders an die Unternehmen im Land. „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit zeigt, dass die Mehrheit der Betriebe an ihren Beschäftigten auch während der Krise festhält und auf Entlassungen verzichtet“, sagte Laumann. „Das ist gut so – dies zeigt, dass die meisten Unternehmer gerade auch mit Blick auf den Fachkräftebedarf weitsichtig denken“, meinte der Minister.

Er betonte, dass die Kurzarbeit auch im November zur Beschäftigungs­sicherung beigetragen habe. Zwar habe die Nachfrage nach Kurzarbeit insgesamt nachgelassen. „Aber wir können immerhin von 78.000 ge­sicherten Arbeitsplätzen ausgehen“, sagte Laumann. „Ich bewerte auch den Vorschlag positiv, mit staatlich geförderter Arbeitszeitverkürzung Jobs in der Krise zu sichern“, betonte der Minister.

Als positiv wertet er auch die Tatsache, dass die Zahl der jüngeren Arbeitssuchenden kontinuierlich zurück geht. Mit 75.610 seien es zwar mehr als vor einem Jahr gewesen. „Insgesamt aber ging die Arbeits­losigkeit bei den unter 25-Jährigen seit August 2009 – auch bedingt durch den Beginn des Ausbildungsjahres - um rund 27.500 zurück. Das ist eine gute Entwicklung und lässt hoffen“, so Laumann.

Zusätzlich erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben: „Arbeitsmarkt und Konjunktur in Nordrhein-Westfalen zeigen sich nach wie vor erfreu­lich robust. Die Unternehmen im Lande bewältigen die Krise über­wiegend mit einer außerordentlich klugen Strategie, sie tun alles, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die Betriebe zu binden. Damit ist die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen gut gerüstet, wenn es wieder aufwärts geht.“

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

..

November

2009

Veränderung gegenüber November 2008

Veränderung gegenüber Mai 2005

Stand

Mai 2005

Arbeitslose insgesamt

777.589

65.025

-283.477

1.061.066

Arbeitslose SGB II
(Langzeitarbeitslosigkeit, ALG II)

551.361

18.844

-105.446

656.807

Arbeitslose (weniger als 12 Mon.) (SGB III, Arbeitslosengeld I)

226.228

46.181

-178.031

404.259

Sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte

5.854.600 (9/2009)

-72.527

(9/2008)

290.989

5.563.611


Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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