Start der Impfaktion in Nordrhein-Westfalen

21. Oktober 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Die Impfung ist der beste Schutz gegen die Neue Grippe“ / Start der Impfaktion in Nordrhein-Westfalen

„Ich bin davon überzeugt, dass eine rechtzeitige Impfung der beste Schutz gegen die sich unverändert ausbreitende Neue Grippe ist – daher kann ich nur appellieren, dass möglichst viele Menschen das jetzt zur Verfügung stehende Angebot nutzen und sich durch die kontro­versen Diskussionen der vergangenen Tage nicht haben verunsichern lassen“, sagte heute Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Ich bin davon überzeugt, dass eine rechtzeitige Impfung der beste Schutz gegen die sich unverändert ausbreitende Neue Grippe ist – daher kann ich nur appellieren, dass möglichst viele Menschen das jetzt zur Verfügung stehende Angebot nutzen und sich durch die kontro­versen Diskussionen der vergangenen Tage nicht haben verunsichern lassen“, sagte Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (21. Oktober 2009) in Düsseldorf anlässlich des Starts der Impfaktion gegen die Neue Grippe in Nordrhein-Westfalen. „Vor­rangig ist, sich und andere durch die Impfung zu schützen“, betonte Laumann.

Von Montag, den 26. Oktober 2009 an, können sich die ersten Perso­nengruppen gegen die so genannte Schweinegrippe impfen lassen. „Dies werden zunächst das medizinische Personal, die Beschäftigten von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten einschließlich der Hilfs­organisationen sowie chronisch Kranke und schwangere Frauen sein“, sagte Laumann. „Wenn in den folgenden Wochen die weiteren Impf­stofflieferungen kommen, soll jeder die Impfung erhalten können“, sagte Laumann. „Ich betone noch einmal, dass es sich um ein freiwilliges Angebot handelt, nicht um eine Impfpflicht“, so der Minister. Insgesamt habe das Land mit knapp elf Millionen Dosen ausreichend Impfstoff bestellt. Ausdrücklich ging Minister Laumann auf die Sicherheit und Verträglichkeit des für Nordrhein-Westfalen georderten Impfstoffs Pandemrix® ein. „Impfstoffe unterliegen der Zulassungspflicht nach dem Arzneimittelgesetz und müssen ein Zulassungsverfahren durchlaufen“, sagte er. „Darin werden neben der pharmazeutischen Qualität die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit überprüft – und das gilt ausdrücklich auch für den aktuellen Impfstoff, der am 1. Oktober 2009 zugelassen wurde“, betonte der Minister.

Grundsätzlich könne niemand ausschließen, dass bei einer breiten An­wendung eines neuen Arzneimittels bislang unbeobachtete Nebenwir­kungen auftreten“, erklärte Laumann. „Erfahrungsgemäß treten solche Nebenwirkungen aber sehr selten auf – und falls es welche gibt, werden sie wie bei anderen Arzneien seit Jahren üblich durch ein etabliertes Meldeverfahren an das renommierte Paul-Ehrlich-Institut erfasst“, sagte der Minister.

Zu den Impfstellen vor Ort erklärte Laumann, dass die Kommunen über die Medien ihre jeweilige Bevölkerung informieren. „Das Land hat eine flächendeckende Versorgung mit den Kommunen zusammen vorberei­tet“, sagte der Minister. Außerdem seien Informationen erhältlich über die kostenpflichtige Hotline der Landesregierung (Telefon: 0180 – 3 100 210) sowie die Internetseite www.neuegrippe.nrw.de.

Der Minister bedankte sich ausdrücklich bei allen Mitwirkenden, besonders bei den Mitarbeitern in den Gesundheitsämtern und den nieder­gelassenen Ärzten. „Ohne ihre tatkräftige Mitarbeit wäre diese Impf­aktion nicht zu leisten, sie sind der Beweis für ein auch in außerge­wöhnlichen Situationen gut funktionierendes Gesundheitssystem in Nordrhein-Westfalen“, betonte Minister Laumann.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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