Versicherte und Hausärzte sind die Gewinner

7. April 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Die Einigung ist ein wichtiges Signal – Versicherte und Hausärzte sind die Gewinner“ / Hausärzteverband und Techniker Krankenkasse einigen sich auf Eckpunkte für Hausarztzentrierte Versorgung

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister begrüßt es ausdrücklich, dass sich der Deutsche Hausärzteverband und die Techniker Krankenkasse (TK) auf Eckpunkte für einen überregionalen Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV), der auch für Nordrhein-Westfalen gilt, geeinigt haben.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann begrüßt es ausdrücklich, dass sich der Deutsche Hausärzteverband und die Techniker Krankenkasse (TK) auf Eckpunkte für einen überregionalen Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV), der auch für Nordrhein-Westfalen gilt, geeinigt haben. „Die Einigung ist ein gutes und wichtiges Signal – sie zeigt, dass die Beteiligten ihre Aufgaben zur Gestaltung eines modernen Gesundheitswesens mit einer bestmöglichen Versorgung der Patienten verantwortungsvoll wahrnehmen“, sagte Laumann heute (7. April 2010) in Düsseldorf. „Ausdrücklich begrüße ich auch, dass die Techniker Krankenkasse als erste große Kasse in Nordrhein-Westfalen Hausärzte nach dem Vorbild anderer Bundesländer vergüten möchte“, erklärte der Minister. 

„Von solch einer Einigung profitieren Versicherte, Hausärzte und Kassen gleichermaßen“, sagte er. „Die Patienten sollen von ihren Hausärzten intensiver betreut werden, sie erhalten beispielsweise pragmatische Unterstützung bei zeitnahen Facharztterminen oder profitieren von erweiterten Sprechstunden“, erklärte Laumann. „Dafür, dass sich die Ärzte mehr Zeit für ihre Patienten nehmen, verbessert sich auch deren Vergütung“, sagte der Minister. „Und die Kassen profitieren davon, dass ihre Patienten langfristig besser versorgt sind und dadurch weniger Kosten entstehen“, so Laumann. Er erinnerte daran, dass die Teilnahme an einer Hausarztzentrierten Versorgung für Ärzte und Versicherte freiwillig ist.

„Das Ziel muss es sein, eine bestmögliche flächendeckende hausärztliche Versorgung für die Patienten sicherzustellen“, erklärte der Minister. In diesem Zusammenhang erinnert er an das laufende Schiedsverfahren für die hausarztzentrierte Versorgung in Nordrhein-Westfalen. „Für alle anstehenden Verfahren zwischen den Hausärzteverbänden Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie den der Landesaufsicht unterstehenden Krankenkassen hatten wir bereits im vergangenen Jahr den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Gerald Weiß als Schiedsperson bestimmt – er füllt diese Position hervorragend aus“, sagte Laumann abschließend.

Hintergrund der Bestimmung einer Schiedsperson ist die Auseinandersetzung zwischen Kassen und Hausärzteverbänden über den Abschluss von Hausarztverträgen, die nach einer Änderung des §73b des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) alle Kassen mit so genannten bevorrechtigten Gemeinschaften abschließen müssen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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