Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche“ geht in die nächste Runde

2. März 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Die Ausbildung behinderter Jugendlicher ist ein Gewinn für sie selbst und für Betriebe“ / Erfolgreiche Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche“ geht in die nächste Runde

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann setzt die im Jahr 2007 gestartete Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche“ fort. „Wir haben so gute Erfahrungen gemacht, dass wir gemeinsam mit der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit die vierte Förderaktion beginnen“, sagte Minister Laumann während einer Veranstaltung des Bundes­ministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema „Ausbildung in Kooperation – gemeinsamer Erfolg“.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Das Erfolgsmodell geht in die nächste Runde: Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann setzt die im Jahr 2007 gestartete Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche“ fort. „Wir haben so gute Erfahrungen gemacht, dass wir gemeinsam mit der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit die vierte Förderaktion beginnen“, sagte Minister Laumann heute (2. März 2010) in Düsseldorf während einer Veranstaltung des Bundes­ministeriums für Arbeit und Soziales zum Thema „Ausbildung in Kooperation – gemeinsamer Erfolg“.

Für die Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze“ zur Eingliederung behinderter Jugendlicher in den ersten Arbeitsmarkt werden aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) wiederum 1,7 Mil­lionen Euro bereit gestellt. „Mit unserer Aktion 100 konnten wir in bisher drei Förderrunden rund 320 jungen Menschen mit Handicap eine Aus­bildungschance eröffnen – gleichzeitig haben wir neue Unternehmen für die Ausbildung behinderter Jugendlicher gewonnen“, betonte der Minister.

Für die Zeit seit Beginn der Förderaktion 2007 zog Laumann eine positive Bilanz. Danach haben rund 85 Prozent der Teilnehmer ihre Ausbildung bestanden. Und rund 55 Prozent haben bereits den Über­gang in Beschäftigung oder weiterführende Ausbildung geschafft. „Das ist ein tolles Ergebnis, wenn man bedenkt, dass diese Jugendlichen und jungen Erwachsenen sonst kaum eine Chance bekommen hätten“, er­klärte Minister Laumann.

„Ziel unserer Arbeitspolitik ist die Teilhabe an Arbeit für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen – wir kümmern uns in besonderer Weise um die Menschen mit Handicaps“, betonte Laumann. Bei der Aktion „Aktion 100“ werden Ausbildungen gefördert, die von einem beruflichen Bildungsträger durchgeführt werden und einen hohen Anteil an betrieb­licher Praxis bieten. Die Ausbildung wird durch sozialpädagogische Be­gleitung, Stützunterricht und Coaching flankiert. Betriebe stellen neben Bildungsträger und Berufskolleg den dritten Lernort dar. Die praktische Ausbildung erfolgt überwiegend in Unternehmen des ersten Arbeits­marktes.

Minister Laumann nutzte die Gelegenheit und appellierte an die Betriebe, jungen Leuten mit Handicaps eine Chance auf Ausbildung zu geben. „Es ist immens, was diese jungen Menschen leisten können und wollen“, sagte Laumann. Er betonte: „Die Einbindung dieser Menschen in den Arbeitsmarkt ist ein Gewinn für sie selbst und für die Unterneh­men.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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