Minister Laumann: Der Kfz-Servicemechaniker ist ein voller Erfolg

24. April 2009

Minister Karl-Josef Laumann: Der Kfz-Servicemechaniker ist ein voller Erfolg / Fachtagung in Düsseldorf zum neuen Ausbildungsberuf

Anlässlich der heutigen Fachtagung „Kfz-Servicemechaniker/in – Erfolge und Perspektiven eines neuen Ausbildungsberufs“ zeigte sich Arbeitsminister Karl-Josef Laumann erfreut über die positive Resonanz auf den zweijährigen Kfz-Servicemechaniker.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Anlässlich der heutigen (24. April 2009) Fachtagung „Kfz-Service­mechaniker/in – Erfolge und Perspektiven eines neuen Ausbildungs­berufs“ in Düsseldorf zeigte sich der nordrhein-westfälische Arbeits­minister Karl-Josef Laumann erfreut über die positive Resonanz auf den zweijährigen Kfz-Servicemechaniker: „Inzwischen konnten wir die Ent­wicklung von fünf Ausbildungsjahrgängen beobachten und begleiten. Von daher kann ich heute mit Überzeugung sagen: Der Kfz-Service­mechaniker ist für Nordrhein-Westfalen ein voller Erfolg.“

2004 ist dieser zweijährige Beruf mit rund 300 Ausbildungsverhältnissen in Nordrhein-Westfalen gestartet. Seitdem ist ein stetiger Anstieg bis 2007 auf 780 zu verzeichnen. 2008 scheint er sich mit 705 neu abge­schlossenen Ausbildungsverträgen auf diesem Niveau eingependelt zu haben. Damit hält NRW immer noch einen Anteil von 42 Prozent der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in diesem Beruf bundesweit.

„Das Ziel der Landesregierung war es, in einem attraktiven Berufsfeld wie der Kfz-Branche eine zweijährige Ausbildung zu etablieren. Eine zweijährige Lehrzeit deshalb, weil wir uns damit gerade an solche Jugendlichen wenden, die zunächst keine Chance auf eine Ausbildung in einem dreieinhalbjährigen Beruf wie dem Kfz-Mechatroniker haben. Leider gilt das heute schon für viele Hauptschüler und Hauptschülerin­nen mit schlechtem Abschluss. Diese Zielgruppe haben wir erreicht: 77 Prozent haben einen einfachen Hauptschulabschluss. Viele haben etliche abgelehnte Bewerbungen hinter sich sowie berufsvorbereitende Maßnahmen. Und in diesen Punkten unterscheiden sie sich deutlich von denen, die direkt eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker aufnehmen“, so Laumann weiter.

Bei Bestehen der Prüfung zum Kfz-Servicemechaniker können die Jugendlichen die weitere eineinhalbjährige Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker in Angriff nehmen. „42 Prozent der erfolgreichen Absol­venten gehen diesen Weg“, freute sich Karl-Josef Laumann. Insgesamt schießen rund 80 Prozent der Auszubildenden ihre Prüfung zum Kfz-Servicemechaniker erfolgreich ab. Dieser Prozentsatz entspricht dem in anderen Berufszweigen.

Ziel ist es, mit dem Kfz-Servicemechaniker einen Beruf weiter zu ent­wickeln, der jungen Menschen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt bietet und Unternehmen bei der Sicherung ihres Fachkräftebedarfs hilft. Minister Laumann: „Die Herausforderung ist nun, den Kfz-Service­mechaniker über die nächste Hürde als Erwerbsberuf zu bringen und ihn auch hier zu einem Erfolgsmodell zu machen.“

 

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.