Minister Laumann: „Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen hat oberste Priorität“

30. April 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen hat oberste Priorität“

„Die Finanzkrise hat den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen erreicht: Das können wir nicht schön reden, auch wenn die Arbeitslosenzahl im April 2009 nur um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat angestiegen ist. Gerade anlässlich des 1. Mai, des Tags der Arbeit, denken wir an Wert und Würde von Arbeit. Der Kampf gegen den Anstieg der Arbeitslosigkeit hat für die Landesregierung weiter erste Priorität.“, sagte heute Minister Karl-Josef Lauman.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Die Finanzkrise hat den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen erreicht: Das können wir nicht schön reden, auch wenn die Arbeitslosenzahl im April 2009 nur um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat angestiegen ist. Gerade anlässlich des 1. Mai, des Tags der Arbeit, denken wir an Wert und Würde von Arbeit. Der Kampf gegen den Anstieg der Arbeitslosigkeit hat für die Landesregierung weiter erste Priorität. Denn es geht um Jobs, um Lebensperspektiven und letztlich auch um Teilhabe an unserer Gesellschaft“, so Minister Karl-Josef Laumann heute (30. April 2009).

„Dass wir in diesem Frühjahr nicht mit dem der Jahreszeit bedingten üblichen Aufschwung zu rechnen hatten, war uns bewusst. Wir müssen daher alles daran setzen, die Krise zu meistern. Dabei helfen uns arbeitsmarktpolitische Maßnahmen wie die Kurzarbeit. Aus diesem Grund unterstützte ich den Vorschlag der Bundesregierung, das Kurzarbeitergeld von jetzt 18 Monaten auf 24 Monate zu verlängern. Ich finde es ebenfalls richtig, dass die Unternehmen bei den Remanenzkosten noch mehr als bisher entlastet werden sollen. Wir müssen alles dafür tun, den Unternehmen in unserem Land dabei zu helfen, dass sie ihre Beschäftigten halten können.“

Die nordrhein-westfälische Landesregierung werde auch weiterhin verstärkt dafür Sorge tragen, dass die staatlichen Konjunkturpakete auf dem Arbeitsmarkt Wirkung zeigen. Nur so könne die Krise bewältigt werden, so Laumann weiter.

Auch Wirtschaftsministerin Christa Thoben erklärte anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitslosenzahlen für April 2009: „Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, um qualifiziertes Personal in den Unternehmen zu halten. Das ist eine zwingende Voraussetzung, um nach der Krise durchstarten zu können."

„Einen besonderen Fokus werden wir auch weiterhin auf die Ausbildungszahlen legen. Auch in Krisenzeiten dürfen die Unternehmen die Ausbildung nicht vernachlässigen. Nur dann stehen nach der Krise genügend Fachkräfte zur Verfügung“, so Arbeitsminister Laumann abschließend.

 

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

 

April 2009

Veränderung gegenüber April  2008

Veränderung gegenüber Mai 2005

Stand

Mai 2005

Arbeitslose insgesamt

   821.502

+ 39.062

-  239.564

1.061.066

Sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte

5.804.500

+ 38.633

+ 240.889

5.563.611

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