Land investiert weiter in Werkstattarbeitsplätze

20. Juli 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Bleiben auch in schwierigen Zeiten verlässlicher Partner für Menschen mit Behinderungen“ / Land investiert weiter in Werkstattarbeitsplätze

„Es wird in diesem Jahr keine Kürzungen in der Förderung von Menschen mit Behinderungen geben – dieses Versprechen halten wir und werden uns auch künftig dafür einsetzen“, sagt Sozialminister Laumann. Mehr als acht Millionen Euro fließen in diesem Jahr in den Ausbau und die Bereitstellung von Werkstattplätzen für behinderte Menschen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Es wird in diesem Jahr keine Kürzungen in der Förderung von Menschen mit Behinderungen geben – dieses Versprechen halten wir und werden uns auch künftig dafür einsetzen“, sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (20. Juli 2009) in Düsseldorf. Mehr als acht Millionen Euro fließen in diesem Jahr in den Ausbau und die Bereitstellung von Werkstattplätzen für behinderte Menschen, genauso viel wie auch in den vergangenen Jahren. Damit setzt das Land ein deutliches Zeichen: „Trotz der finanziell schwierigen Zeit dürfen wir nicht nachlassen in der Unterstützung für die schwächeren Mitglieder unserer Gesellschaft. Gerade in ihrem Umgang mit behinderten Menschen zeigt sich, wie menschlich und sozial eine Gemeinschaft ist“, sagte Laumann.

In den aktuell 140 Werkstätten stehen mehr als 60.000 Werkstattplätze für behinderte Menschen zur Verfügung, die nicht oder noch nicht auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt werden können. „Die erfolgreiche Integration ins Berufsleben ist eine der Grundvoraussetzungen für eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Es ist deshalb von großer Bedeutung, gerade benachteiligte Menschen auf dem Weg zu mehr Teilhabe zu unterstützen“, sagte Laumann.

Die Werkstätten für behinderte Menschen leisten hier hervorragende Arbeit. Die Geschäftsfelder der Werkstätten reichen von der Verpackung, Druck, Bürodienstleistungen, Garten- und Landschaftsbau, Elektromontage, Textil- Holz- oder Metall-Verarbeitung oder sogar bis hin zu Café-Betrieben. „Die Werkstätten haben sich als verlässliche Partner der regionalen und überregionalen Wirtschaft etabliert“, so der Minister. Vorrangiges Ziel der Werkstätten ist es dabei nicht, Gewinn zu erwirtschaften oder in den Markt-Wettbewerb einzusteigen. Vielmehr steht die Teilhabe am Arbeitsleben und die individuelle Förderung der behinderten Menschen im Vordergrund.

Im vergangenen Jahr konnten gemeinsam mit den Kooperationspartnern, den Landschaftsverbänden Westfalen-Lippe und Rheinland und der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, sieben Werkstattprojekte mit insgesamt 572 neuen Plätzen und der Ausstattung für weitere 352 Plätze realisiert werden. Insgesamt stellte das Land hierfür mehr als eine Million Euro in Barmitteln und weiteren 3,247 Millionen Euro in so genannten Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre bereit. „Mit diesem Geld konnten zahlreiche Werkstätten für behinderte Menschen in ihrer Arbeit unterstützt werden“, so Laumann. Es sei aber insbesondere vor dem Hintergrund der aktuell schwierigen Lage weiterhin wichtig, dass Unternehmen aus Handwerk und Handel auch Aufträge an die Werkstätten vergeben. Dieser Beitrag für die Sicherung und den Ausbau der Werkstattarbeitsplätze kann in einem gewissen Umfang auf die Ausgleichsabgabe angerechnet werden.

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