Rechte der Bewohner in Betreuungseinrichtungen weiter stärken

30. März 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Bewohner in Betreuungseinrichtungen sollen dort möglichst so leben können wie zu Hause“ / Neue Broschüre und DVD „Mitreden, mitbestimmen“

Sozialminister Laumann will die Rechte der Bewohner in Betreuungseinrichtungen weiter stärken und deren Lebensbedingungen noch mehr optimieren. „Die Bewohner sollen in den Einrichtungen ihren Alltag aktiv mitgestalten und möglichst so leben können wie zu Hause – dabei unterstützen wir sie nach Kräften“, sagte Minister Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Sozialminister Karl-Josef Laumann will die Rechte der Bewohner in Betreuungseinrichtungen weiter stärken und deren Lebensbedingungen noch mehr optimieren. „Die Bewohner sollen in den Einrichtungen ihren Alltag aktiv mitgestalten und möglichst so leben können wie zu Hause – dabei unterstützen wir sie nach Kräften“, sagte Minister Laumann heute (30. März 2010) in Warburg. Dort stellte er die neue Broschüre und DVD „Mitreden, mitbestimmen!“ vor. „Die Broschüre und die DVD haben wir ausgearbeitet, damit alle Beteiligten Bescheid wissen und nachlesen können, wie die Rechte der Bewohner in der Praxis umgesetzt und gelebt werden können“, erklärte der Minister. 

„Die Broschüre und die DVD verschaffen einen kompakten Überblick über die gesetzlichen Regelungen zur Mitwirkung und Mitbestimmung im Heimalltag“, betonte Laumann. Hintergrund sei das Wohn- und Teil­habegesetz (WTG), „bei dessen Entwicklung und Ausgestaltung wir konsequent, beherzt und entschlossen den Menschen, seine Rechte und Bedürfnisse sowie seinen Schutz in den Mittelpunkt gestellt haben“, erklärte der Minister. Die neue Broschüre liefert nun mit einer klaren und allgemein verständlichen Sprache gebündelte Informationen zur gesetz­lich geregelten Mitbestimmung beispielsweise bei der Verpflegungs­planung, der Freizeitgestaltung oder der Hausordnung.

„Auch die DVD, die wir auf der Titelseite der Broschüre einbezogen haben,  ist ein wichtiger Beitrag“, sagte Laumann. Sie enthält kurze praxisnahe Filme mit Untertiteln und zeigt in Gebärdensprache, wie Mitbestimmung und Mitwirkung umgesetzt werden können.

„Unsere Broschüre und die DVD liefern darüber hinaus alles Wissens­werte über das wichtigste Gremium für die Mitbestimmung in Betreuungseinrichtungen, den Beirat“, so der Minister. „Der Beirat, der früher unter der Bezeichnung Heimbeirat lediglich über Anhörungs- und Informationsrechte verfügte, ist jetzt eine echte Interessenvertretung der Bewohner in den Einrichtungen“, erklärte Laumann. Das Gremium, in das neben Bewohnern auch deren Angehörige und Betreuer gewählt werden können, bestimmt die Gestaltung wesentlicher Bereiche des Lebens und des Alltags der Menschen in Betreuungseinrichtungen aktiv mit.

„Betreuungseinrichtungen sind für die Bewohner da – und nicht umge­kehrt“, betonte Minister Laumann. „Die neue Broschüre und die DVD sind weitere wichtige Bausteine, um die Interessen der Heimbewohner so gut es geht zu sichern“, sagte der Minister.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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