Betreute Hausgemeinschaft soll keine Einbahnstraße sein

3. Juli 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Betreute Hausgemeinschaft soll keine Einbahnstraße sein“ / Grundsteinlegung in Köln: Betreutes Wohnen für Menschen mit HIV und AIDS

„Das Wohnprojekt für Menschen mit HIV und AIDS schließt eine Lücke zwischen der ambulanten Betreuung von Menschen, die in ihren eigenen vier Wänden wohnen, und betreuten Wohngruppen Schwer­kranker“, sagte Minister Karl-Josef Laumann bei der Grundsteinlegung in Köln. Im Gegensatz zu vielen Wohnprojekten für alte und hoch betagte Menschen solle das Konzept der betreuten Hausgemeinschaft in Köln möglichst keine Einbahnstraße sein, so der Minister.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Das Wohnprojekt für Menschen mit HIV und AIDS schließt eine Lücke zwischen der ambulanten Betreuung von Menschen, die in ihren eigenen vier Wänden wohnen, und betreuten Wohngruppen Schwer­kranker“, sagte Gesundheits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann am Freitag (03. Juli 2009) anlässlich der Grundsteinlegung eines Hauses der Deutschen AIDS-Stiftung in Köln.  Im Gegensatz zu vielen Wohnprojekten für alte und hoch betagte Menschen solle das Konzept der betreuten Hausgemeinschaft in Köln möglichst keine Einbahnstraße sein, so der Minister.

Das 450 Quadratmeter große Haus im Kölner Stadtteil Weidenpesch wird nach seiner Fertigstellung im Herbst 2009 über neun Wohnungen verfügen und Menschen mit HIV und Aids, die nicht mehr alleine leben können, ein neues Zuhause bieten. „Dabei wird durchaus ein durch­lässiges Konzept verfolgt, dass auch eine gesellschaftliche Wiederein­gliederung ermöglichen soll“, so Laumann. Der Minister begrüßte den gemeinsamen Einsatz der Deutschen AIDS-Stiftung und der AIDS-Hilfen in Nordrhein-Westfalen für diese Wohnformen. „Die Erfolge unserer AIDS-Arbeit beruhen auch auf der vorbildlichen und engagierten Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure und Verantwortlichen“, sagte Laumann. Das Kölner Wohnprojekt wird vom Land durch einen Kredit der Wohnungsbauförderanstalt mit mehr als 650.000 Euro unter­stützt.

Betreutes Wohnen schafft einen geschützten Raum, in dem persön­licher Rückzug und individuelle Lebensgestaltung genauso möglich sind, wie Aktionen und Projekte in gemeinschaftlicher Freizeitgestaltung. Neben Betreuung und Pflege wird Hilfe bei der Basisversorgung, Be­wältigung von Begleiterkrankungen, Haushaltsführung, Tagesgestaltung und auch im psychosozialen Bereich angeboten. „Diese Philosophie - Hilfe zur größtmöglichen Selbstbestimmtheit und eigenständigen Lebensführung  - zieht sich durch viele Bereiche wie beispielsweise die Behindertenhilfe oder die Altenhilfe. Das ist der beste Weg, kranke Menschen genauso wie auch alte und behinderte Menschen zu unter­stützen“, sagte Karl-Josef Laumann.

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