Bei Verdacht auf Neue Grippe: Ruhe bewahren und richtig verhalten

27. Juli 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Bei Verdacht auf Neue Grippe: Ruhe bewahren und richtig verhalten“

Die erste Welle der Reiserückkehrer hat in den vergangenen Tagen die Zahl der an der „Neuen Grippe“ (auch bekannt als Schweinegrippe und Influenza H1N1) Erkrankten sprunghaft ansteigen lassen. Stündlich werden neue Fälle bekannt. „Der beste Schutz im Alltag sind besonders gründliche Hygienemaßnahmen wie das Niesen in den Ärmel und häufiges Händewaschen“, erklärt deshalb Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Die erste Welle der Reiserückkehrer hat in den vergangenen Tagen die Zahl der an der „Neuen Grippe“ (auch bekannt als Schweinegrippe und Influenza H1N1) Erkrankten sprunghaft ansteigen lassen. Stündlich werden neue Fälle bekannt. „Der beste Schutz im Alltag sind besonders gründliche Hygienemaßnahmen wie das Niesen in den Ärmel und häufiges Händewaschen“, erklärt deshalb Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Erster Verdacht – was tun?

Doch was tun, wenn plötzlich doch Krankheitssymptome auftauchen? Zu den typischen Krankheitsanzeichen der „Neuen Grippe“ gehören Fieber oder Schüttelfrost, Schnupfen oder verstopfte Nase, Halsschmerzen, Husten oder Atemnot und auch Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen. „Wer bei sich mehrere Symptome bemerkt, sollte vor allen Dingen Ruhe bewahren und einige wichtige Verhaltensregeln beachten“, betont Laumann. Denn die „Neue Grippe“ habe einen deutlich milderen Krankheitsverlauf als die jährlich wiederkehrende saisonale Grippe.

Der Weg zum Hausarzt

Den Hausarzt sollten Betroffene möglichst beim ersten Anruf auf den eigenen Verdacht hinweisen. So kann die Praxis entsprechend vorbereitet werden. Für den Weg zum Arzt sind das eigene Auto oder auch ein Taxi erste Wahl. „Wer mit dem Verdacht auf Neue Grippe in die öffentlichen Verkehrsmittel einsteigt, handelt fahrlässig und gefährdet seine Mitmenschen“, so Laumann. Auch wenn die Betroffenen selbst nur milde Symptome spürten – sie könnten gerade im öffentlichen Raum auch Risikogruppen wie beispielsweise chronisch Kranke oder auch Schwangere und Säuglinge gefährden. „Deshalb ist es wichtig, dass man im Falle einer Erkrankung den Kontakt mit anderen Menschen so weit wie möglich meidet“, sagt der Minister.

Was passiert beim Arzt?

Hat auch der Arzt den Verdacht, dass es sich bei einer Erkrankung um die Neue Grippe handelt, wird er eine Untersuchung auf das Neue Influenza-Virus A H1N1 veranlassen und das zuständige Gesundheitsamt informieren. Ob eine Behandlung mit speziellen Medikamenten oder in schweren Fällen eine Krankenhausbehandlung notwendig ist, entscheidet der Arzt. Die Laboruntersuchung auf die Neue Grippe kann möglicherweise ein bis zwei Tage dauern.

Tatsächlich Neue Grippe – was nun?

Bestätigt sich der Verdacht auf Neue Influenza, nimmt das örtliche Gesundheitsamt Kontakt mit den Betroffenen auf und informiert über Verhaltensregeln bis zur Genesung. In der Regel werden Erkrankte aufgefordert, für die Dauer der Erkrankung zu Hause zu bleiben und insbesondere den Kontakt zu Risikogruppen zu meiden.

Es wird auch nach den engeren Kontaktpersonen gefragt. Wenn diese in Gemeinschaftseinrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser, Altenpflegeheimen oder Kindertagesstätten arbeiten oder mit besonders anfälligen Personengruppen zu tun haben, müssen sie eventuell ebenfalls zu Hause bleiben.

„Die beste Maßnahme zur Eindämmung der Weiterverbreitung der hoch ansteckenden Neuen Grippe ist die persönliche Hygiene“, erklärt Gesundheitsminister Laumann.

Alle wichtigen Informationen zum Thema sind in einem Faltblatt des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen zu finden. Es ist zu bestellen unter www.mags.nrw.de (Publikationen).

Weitere Informationen gibt es auch unter www.mags.nrw.de oder unter www.neuegrippe.nrw.de.

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