Zahl der Transplantationsbeauftragten fast verdoppelt

30. September 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Bei Organspenden sind wir einen großen Schritt vorangekommen!“ / Zahl der Transplantationsbeauftragten fast verdoppelt

Bei der Förderung der Organspende ist Nordrhein-Westfalen nach den Worten von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann einen großen Schritt vorangekommen: Die Zahl der Transplantationsbeauftragten an den Krankenhäusern des Landes ist von 2007 bis heute nahezu ver­doppelt worden (von 154 auf 284).

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Bei der Förderung der Organspende ist Nordrhein-Westfalen nach den Worten von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann einen großen Schritt vorangekommen: Die Zahl der Transplantationsbeauftragten an den Krankenhäusern des Landes ist von 2007 bis heute nahezu ver­doppelt worden (von 154 auf 284). Und bis August wurden in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen bereits 182 Organspender gemeldet – das entspricht einer Steigerung von sieben Prozent gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres.

„Diese Zahlen zeigen, dass unsere Anstrengungen der letzten Jahre erfolgreich waren. Wir sind nicht mehr Schlusslicht bei der Organ­spende, sondern haben im Bundesvergleich inzwischen einen Mittel­platz eingenommen. Ich werde mich aber weiter dafür einsetzen, dass wir noch besser werden. Denn ich will mich nicht damit abfinden, dass in Deutschland jeden Tag Menschen sterben müssen, weil sie vergeblich auf ein Spenderorgan gewartet haben.“ Das sagte Minister Laumann heute (30. September 2009) in Recklinghausen anlässlich einer Veran­staltung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und des örtlichen Gesund­heitsamtes zur Förderung der Organspende.

Seit Beginn seiner Amtszeit hat Minister Karl-Josef Laumann sich ve­hement dafür eingesetzt, die Zahl der Organspenden in Nordrhein-Westfalen zu steigern. Dazu gehören Aktionen zur Verbreitung des Organspendeausweises, regelmäßige Gespräche mit Krankenhäusern, Ärzteorganisationen, Krankenkassen, der Deutschen Stiftung Organ­transplantation und weiteren Institutionen ebenso wie die jährliche Auszeichnung von Kliniken, die sich vorbildlich für die Organspende enga­gieren. Darüber hinaus wurden im Jahr 2007 landesgesetzliche Rege­lungen eingeführt, die zum Beispiel Krankenhäuser mit Intensivbetten verpflichten, so genannte Transplantationsbeauftragte zu bestellen. Bereits 85 Prozent dieser Krankenhäuser haben Transplantationsbeauf­tragte eingesetzt.

Minister Karl-Josef Laumann: „Die Entscheidung, nach dem eigenen Tod Organe zu spenden, die anderen Menschen das Leben retten kön­nen, ist für mich ein Akt christlicher Nächstenliebe. Viele Menschen sind zwar grundsätzlich dazu bereit, tatsächlich haben aber nur wenige einen Organspendeausweis. Es ist zwar menschlich nachvollziehbar, den Ge­danken an den eigenen Tod beiseite zu schieben. Aber es ist ein Gebot der Menschlichkeit, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob man Organspender sein möchte.“

Einige Zahlen: Allein in Nordrhein-Westfalen warten mehr als 3.700 Menschen auf ein Spenderorgan. In Deutschland sterben jeden Tag drei Menschen, die vergeblich auf ein Spenderorgan gewartet haben. Die durchschnittliche Wartezeit auf eine Nierentransplantation beträgt etwa fünf Jahre. In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Organspender seit 2005 um mehr als ein Viertel gestiegen (von 196 in 2005 auf 258 in 2008).

Informationen zur Organspende und Organspendeausweise gibt es auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums: www.mags.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.