Bei der Bekämpfung von Kinderarmut auf dem richtigen Weg

18. Mai 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Bei der Bekämpfung von Kinderarmut sind wir auf dem richtigen Weg“

„Die Landesregierung wird nicht nachlassen, Kinderarmut zu bekämpfen und für Chancengerechtigkeit zu sorgen“, betonte Sozialminister Karl-Josef Laumann. Die aktuellen Zahlen machten deutlich, "dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Die Landesregierung wird nicht nachlassen, Kinderarmut zu bekämpfen und für Chancengerechtigkeit zu sorgen“, betonte Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (18. Mai 2009). „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass wir bei der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung nicht nachlassen dürfen. Sie zeigen aber auch, dass wir mit den bereits eingeleiteten Maßnahmen, wie z.B. mit dem Ausbau der Ganztagseinrich­tungen, der Sprachförderung, den Landesfonds „Kein Kind ohne Mahl­zeit“ und vor allem mit der Einrichtung des Runden Tisches auf dem richtigen Weg sind“, so Laumann.

2008 hat die Landesregierung den „Runden Tisch – Hilfe für Kinder in Not“ ins Leben gerufen, an dem sich alle Ministerien beteiligen. „Armutsbekämpfung ist eine zentrale Aufgabe, der sich die Landesregierung aktiv stellt“, betonte Laumann. Die Ziele des Runden Tisches sind unter anderem eine Verbesserung der Bildungschancen unabhängig von der sozialen Herkunft, die Stärkung gesundheitlicher Prävention, eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Am Runden Tisch, einem bundesweit bislang einmaligem Projekt, sind alle Ministerien der Landesregierung beteiligt. Mit diesem Runden Tisch wollen wir für Kinder, die in einkommensarmen Familien aufwachsen, neue Perspek­tiven schaffen“, so Laumann.

„Wir haben dafür gesorgt, dass das Ganztagsangebot erweitert wird, um mehr Bildungsförderung und Chancengerechtigkeit sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen. In den Grundschulen gibt es jetzt 184.000 Plätze im offenen Ganztag, zweieinhalb Mal so viele wie noch vor drei Jahren“, erklärte Laumann. Den Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“, mit dem die Landesregierung ein unverzicht­bares Instrument zur Bekämpfung von Kinderarmut geschaffen hat, nehmen aktuell rund 70.000 Kinder in Anspruch. „Und noch ein Beispiel: 2009 werden insgesamt 86.000 Plätze für die Betreuung der Unter­dreijährigen zur Verfügung stehen. Das bedeutet eine Versiebenfachung der U3-Plätze seit Regierungsantritt“, so der Minister.

„Wir dürfen aber im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung nicht nachlassen. Der Vergleich zu 2005 zeigt, dass wir zwar schon besser geworden sind, aber dass die Bekämpfung von Armut nur langfristig erfolgreich sein kann“, betonte Laumann.

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