Ausbildungsmarkt in diesem Jahr trotz Krise stabil

13. Oktober 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Ausbildungsmarkt noch entspannt – beste Zahlen seit über 30 Jahren!“ / Ausbildungsmarkt in diesem Jahr trotz Krise stabil

„Ich freue mich, dass wir trotz einer wirtschaftlichen Krise auf einen relativ stabilen Arbeitsmarkt bauen können und die Zahl der unversorgten Bewerber geringer ausfällt als im letzten Jahr“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann zur heutigen Veröffentlichung der Ausbildungsmarktzahlen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Ich freue mich, dass wir trotz einer wirtschaftlichen Krise auf einen relativ stabilen Arbeitsmarkt bauen können und die Zahl der unversorgten Bewerber geringer ausfällt als im letzten Jahr“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann zur heutigen Veröffentlichung der Ausbildungsmarktzahlen. „Dieses gute Ergebnis können in erster Linie die Ausbildungsbetriebe für sich verbuchen. Ich danke allen, die Auszubildende eingestellt haben. Die Zahlen zeigen aber auch, dass unsere politische Unterstützung Früchte getragen hat, genau wie die Vermittlungsarbeit der Regionaldirektion für Arbeit“.

Die insgesamt guten Ergebnisse – auf 2.940 unversorgte Bewerber kommen noch 2.260 unbesetzte Lehrstellen – führt Laumann unter anderem auf die vielen landesweiten Initiativen und auch die gute Zusammenarbeit im „Ausbildungskonsens NRW“ zurück. Aber auch die zahlreichen Appelle an die Betriebe – etwa im Rahmen seiner Ausbildungstour – haben Wirkung gezeigt. „Das Ergebnis macht deutlich, dass sich der Großteil der Betriebe nicht hat verunsichern lassen. Die Unternehmen haben erkannt, dass sie für die Zeit nach der Krise gut qualifizierte Fachkräfte brauchen. Aber auch die Bewerber haben sich nicht entmutigen lassen und sicherlich im Zweifel auch große Flexibilität bewiesen“, sagte Laumann.

Wer jetzt noch keinen Ausbildungsplatz hat, der hat noch immer gute Karten – wenn er auch eine andere als die Wunschausbildung in Betracht zieht. Frei sind noch Stellen beispielsweise für Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk in der Bäckerei, Kaufleute im Einzelhandel, Bankkaufleute, Köche, Zahnmedizinische Fachangestellte oder Restaurantfachleute. Flexibilität kostet – Kraft und Geld. Damit Jugendliche ihre Chance auf eine Ausbildung bekommen, gibt es Unterstützung – sowohl bei der Berufswahl, aber auch finanziell, beispielsweise bei Umzügen.

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann appellierte aber auch an die Unternehmen, in ihren Ausbildungsanstrengungen nicht nachzulassen. „Die alte Weisheit stimmt: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – Fachkraft wird man eben nicht über Nacht. Deshalb müssen jetzt und auch in den kommenden Jahren die Weichen gestellt werden, um auch in fünf Jahren noch qualifizierte Mitarbeiter zu haben“, sagte der Arbeitsminister. Dafür finanziert das Arbeitsministerium mit dem „Werkstattjahr“ oder dem „3. Weg in der Berufsausbildung“ auch Programme, durch die schwächere Jugendliche an die Ausbildung herangeführt werden oder zu einem Berufsabschluss geführt werden.

„Jeder Jugendliche verdient zum Beginn seines Arbeitslebens eine faire Chance. Und die betriebliche Ausbildung ist für die meisten jungen Menschen nach wie vor der entscheidende Schritt in den Beruf. Die duale Ausbildung hat für die Arbeitspolitik in Nordrhein-Westfalen daher eine zentrale Bedeutung. Die Landesregierung arbeitet deshalb gemeinsam mit vielen Partnern daran, dass allen Jugendlichen der Einstieg in eine qualifizierte Ausbildung ermöglicht wird“, sagte Laumann. 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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