100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene

7. Juli 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Ausbildung ist wesentlicher Grundstein für eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“ / Dritter Durchgang der Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene“ gestartet

„Die erfolgreiche Integration ins Berufsleben ist eine der Grundvoraussetzungen für eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Durch eine fundierte Ausbildung müssen wir auch behinderten Jugendlichen und jungen Erwachsen eine bestmögliche Chance darauf geben“, sagte heute Arbeitsminister Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Die erfolgreiche Integration ins Berufsleben ist eine der Grundvoraus­setzungen für eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Durch eine fundierte Ausbildung müssen wir auch behinderten Jugendlichen und jungen Erwachsen eine bestmögliche Chance darauf geben“, sagte Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (7. Juli 2009) beim Besuch des Edeka-Centers Nierhaus in Oberhausen.

Zum Start des dritten Durchgangs der Aktion „100 zusätzliche Ausbil­dungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nord­rhein-Westfalen“ appellierte Laumann auch an die Jugendlichen. „Nutzt diese Chance! Mit Einsatzfreude und Ausdauer kommt ihr zum Erfolg – zu einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die den Einstieg ins Ar­beitsleben erst möglich macht“, so der Minister.

Im Rahmen der Förderaktion erfolgt die fachpraktische Ausbildung der jungen Menschen mit körperlichen, psychischen oder geistigen Behin­derungen zum überwiegenden Teil in Betrieben des ersten Arbeits­marktes. „Die große Wirtschaftsnähe und das gegenseitige Kennenler­nen im Arbeitsalltag sorgen für einen willkommenen Klebeeffekt“, sagte Karl-Josef Laumann. Auf diese Weise ergäben sich Chancen für Ju­gendliche, aber auch für die Betriebe. „Der Chef kennt seine Auszubil­denden und kann besser einschätzen, wer gut zum Betrieb passt“, so Laumann.

Zur Zielgruppe der landesweiten Aktion gehören nicht vermittelte, aus­bildungsplatzsuchende behinderte junge Menschen. Die wirtschaftsnahe Ausbildung wird ergänzt durch den Besuch des Berufskollegs, wie bei allen anderen Auszubildenden auch. Dabei werden die beteiligten Un­ternehmen von den Bildungsträgern im Hinblick auf eine behindertenge­rechte Ausbildung beraten und – wie auch die Jugendlichen – während der gesamten Zeit unterstützt. Den Ausbildungsbetrieben entstehen keine Kosten, sie stellen das Personal und kümmern sich um den prak­tischen Teil der Lehre.

„Ich bin den teilnehmenden Betrieben, aber auch unseren Berufsbil­dungs- und -förderungswerken sehr dankbar für ihren großartigen Ein­satz“, sagte Laumann. Mehr als 200 zusätzliche Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderung konnten bislang durch die beiden bislang abgeschlossenen Förderaktionen angeboten werden. Die ersten Teilnehmer an den zweijährigen Ausbildungsgängen haben bereits ihre Prüfungen abgelegt, einige setzen sogar die Ausbildung fort, um einen höherwertigen Berufsabschluss zu erreichen. Aber auch der Direktein­stieg in ihrem Beruf ist fünf Absolventen gelungen. „Die Zahlen spre­chen für sich – wir müssen dran bleiben und jedem die Chance auf eine Berufsausbildung bieten“, sagte Laumann. Die Teilnehmerzahlen wach­sen weiter. Bei der aktuellen Aktion sind 115 Auszubildende unter Ver­trag.

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