Ausbildung: 100 zusätzliche Plätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene

7. Mai 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Ausbildung ist wesentlicher Grundstein für eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“ / Vierter Durchgang der Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene“ gestartet

Zum Start des vierten Durchgangs der Aktion „100 zusätzliche Ausbil­dungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nord­rhein-Westfalen“ appellierte Minister Laumann auch an die Jugendlichen. „Nutzt diese Chance! Mit Einsatzfreude und Ausdauer kommt ihr zum Erfolg“, so der Minister.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Die erfolgreiche Integration ins Berufsleben ist eine der Grundvoraus­setzungen für eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Durch eine fundierte Ausbildung müssen wir auch behinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen die bestmögliche Chance darauf geben“, sagte Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann am heute (7. Mai 2010) beim Besuch der Firma „Neotechnik Göthe & Prior GmbH & Co KG“ in Bielefeld.

Zum Start des vierten Durchgangs der Aktion „100 zusätzliche Ausbil­dungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nord­rhein-Westfalen“ appellierte Laumann auch an die Jugendlichen. „Nutzt diese Chance! Mit Einsatzfreude und Ausdauer kommt ihr zum Erfolg – zu einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die den Einstieg ins Ar­beitsleben erst möglich macht“, so der Minister.

Im Rahmen der Förderaktion erhalten junge Menschen mit körperlichen, psychischen, sinnesbezogenen oder Mehrfachbehinderungen eine Chance: Ihre Ausbildung erfolgt bei Bildungsträgern, in Berufsschulen und zum überwiegenden Teil in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes. „Die große Wirtschaftsnähe und das gegenseitige Kennenlernen im Ar­beitsalltag sorgen für einen willkommenen Klebeeffekt“, sagte Karl-Josef Laumann. Dies eröffnet Möglichkeiten für die Jugendlichen, aber auch für die Betriebe. „Der Chef kennt seine Auszubildenden und kann bes­ser einschätzen, wer gut zum Betrieb passt“, so Laumann.

Zur Zielgruppe der landesweiten Aktion gehören nicht vermittelte, aus­bildungsplatzsuchende behinderte junge Menschen. Die wirtschaftsnahe Ausbildung wird ergänzt durch den Besuch des Berufskollegs, wie bei allen anderen Auszubildenden auch. Dabei werden die beteiligten Un­ternehmen von den Bildungsträgern im Hinblick auf eine behindertenge­rechte Ausbildung beraten und – wie auch die Jugendlichen – während der gesamten Zeit unterstützt. Den Ausbildungsbetrieben entstehen keine Kosten, sie stellen das Personal und kümmern sich um den prak­tischen Teil der Lehre.

„Ich bin den teilnehmenden Betrieben, aber auch unseren Berufsbil­dungs- und -förderungswerken sehr dankbar für ihren großartigen Ein­satz“, sagte Laumann. Mehr als 300 zusätzliche Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderung konnten bislang durch die drei bishe­rigen Förderaktionen angeboten werden. Die Teilnehmenden aus dem ersten Durchgang mit zweijährigen Ausbildungsgängen haben bereits ihre Prüfungen abgelegt, einige setzen sogar die Ausbildung fort, um einen höherwertigen Berufsabschluss zu erreichen. Aber auch der Di­rekteinstieg in ihrem Beruf ist fünf Absolventen gelungen. „Die Zahlen sprechen für sich – wir bleiben dran“, sagte Laumann. Mit der aktuellen 4. Aktion haben 118 Jugendliche einen Ausbildungsvertrag bekommen.

Wie schon in den vergangenen drei Jahren fördert das Arbeitsministe­rium die Aktion in Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und hat dafür erneut rund 1,7 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozial­fonds bereitgestellt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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