Tipps: Richtiges Verhalten bei Hitze

29. Juni 2010

Minister Karl-Josef Laumann: „Auf ausreichend Flüssigkeit und guten Sonnenschutz achten“ / Tipps zum richtigen Verhalten bei Hitze

Hochsommerliche Temperaturen und drückende Schwüle können den Organismus belasten und zu Kreislaufproblemen führen. „Die momentanen Temperaturen sind für Menschen aller Altersstufen eine Belastung“, sagte Gesundheitsminister Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Lang ersehnt kommt jetzt der Sommer auf uns zu. Aber beim Badeausflug, bei der Grillparty oder auch beim aktuell wieder beliebten Public Viewing sollte man eins nicht vergessen: Hochsommerliche Temperaturen und drückende Schwüle können den Organismus belasten und zu Kreislaufproblemen führen. „Die momentanen Temperaturen sind für Menschen aller Altersstufen eine Belastung“, sagte heute (29. Juni 2010) Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in Düsseldorf.

Wer bei diesen hohen Temperaturen arbeitet, leidet oft unter Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel und Ermüdung. Dadurch sinkt die Leistungsfähigkeit und Konzentration. Der Minister: „Ein gesetzliches Hitzefrei für Arbeitsnehmer gibt es nicht. Damit Körper und Geist nicht schlapp machen, gibt es einige Tipps, die den Arbeitsalltag trotz Hitze erträglicher machen.“ Besonders gefährdet sind pflegebedürftige, chronisch kranke und ältere Menschen. Sie brauchen während Hitzeperioden besondere Hilfe und Aufmerksamkeit. Stationäre Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen müssen gerade bei sommerlicher Hitze auf den Gesundheitszustand ihrer Patienten achten.

Hier einige Tipps:

  • Wenn keine Klima-Anlage vorhanden ist, sollte direkt bei Arbeitsbeginn am frühen Morgen das Büro durchgelüftet werden und dann, soweit möglich, die Fenster und Jalousien geschlossen gehalten werden. Vermeiden Sie Durchzug, der schnell zu einer Erkältung führen kann.
  • Bei hohen Temperaturen gilt es viel zu trinken, mindestens einen Liter mehr als sonst. Wasser mit einem hohen Mineralgehalt und verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sind ideale Durstlöscher bei großer Hitze. Durch vermehrtes Schwitzen verliert der Körper Flüssigkeit und Salze. Besonders wichtig ist es den Körper kontinuierlich mit einer ausreichenden Menge an Flüssigkeit zu versorgen – allerdings möglich nicht mit Kaffee, schwarzem Tee oder alkoholischen Getränken, denn sie wirken harntreibend, verstärken den Flüssigkeitsverlust und belasten so den Körper noch zusätzlich.
  • Sorgen Sie bei Aufenthalten im Freien für einen geeigneten Sonnenschutz, um Hautschäden zu vermeiden.
  • Bevorzugen Sie leichte Speisen und kleinere Mahlzeiten wie Salate, Obst, Gemüse und Joghurt. Sie entlasten den Kreislauf und den Magen. Verzichten Sie auf scharfes, fettreiches oder üppiges Essen.
  • Helle, luftige Kleidung aus Naturfasern und dazu passende Schuhe helfen, die Bürohitze erträglich zu machen. Kühlen Sie zwischendurch die Handgelenke und Unterarme unter fließendem kaltem Wasser.
  • Verschieben Sie soweit möglich Ihre Arbeitszeiten. Anstrengende Arbeiten auf die Morgenstunden verlegen. Wenn es im Unternehmen Gleitzeit gibt, sollte diese genutzt werden und morgens früher begonnen werden.

Weitere Informationen unter: www.komnet.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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