Minister Laumann: „Auch in der anhaltenden Krise bietet der Arbeitsmarkt Chancen für Beschäftigung“

30. Juli 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Auch in der anhaltenden Krise bietet der Arbeitsmarkt Chancen für Beschäftigung“ / Flexibilität bei der Berufsausbildung gefragt

„Trotz der anhaltenden Krise gibt es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute zur Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktdaten. Insbesondere den Anstieg der Erwerbslosigkeit bei Jüngeren bewertet der Minister zwar nicht ohne Sorge, dennoch böten sich gerade dieser Altersgruppe große Chancen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Trotz der anhaltenden Krise gibt es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (30. Juli) zur Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktdaten. Insbesondere den Anstieg der Erwerbslosigkeit bei Jüngeren bewertet der Minister zwar nicht ohne Sorge, dennoch böten sich gerade dieser Altersgruppe große Chancen. „Junge gut ausgebildete Fachkräfte sind auch in der Krise gefragt, entsprechend kurz ist die Arbeitslosigkeit bei den Jüngeren“, betonte Laumann. Unternehmen hätten den Bedarf an Fachkräften trotz Rezession im Blick.

Außerdem, so Laumann, würden in den nächsten Wochen viele junge Erwachsene eine Berufsausbildung starten können. Er verwies darauf, dass aktuell immer noch 18270 Ausbildungsplätze unbesetzt sind. „Das bietet Chancen, die Situation verlangt aber auch Flexibilität“, erklärte der Arbeitsminister. Er appellierte an die Betriebe, zusätzliche Lehrstellen bereitzustellen; auf der anderen Seite müssten Jugendliche Abstriche bei der Wunschausbildung und dem Wunschort machen. „Gerade jetzt ist es wichtig, dass alle Seiten flexibel sind“, betonte Laumann.

Gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Christa Thoben betonte Laumann, dass auch die Kurzarbeit weiter Beschäftigungsverhältnisse sichere. „Die Regelungen zur Kurzarbeit erweisen sich auch im Juli wieder als das beste Mittel zur Sicherung von Beschäftigung in der derzeit noch schwierigen konjunkturellen Lage“, sagte Thoben.

„Die Unternehmen tun offenkundig alles, um qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter an die Betriebe zu binden.“ Wie auch der Arbeitsminister zeigte sich seine Kabinettskollegin außerdem erfreut über die Entwicklung bei den älteren Arbeitslosen, deren Zahl weiter zurückgegangen ist.

Abschließend verwies Minister Laumann darauf, dass zwar der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli saisonal bedingt durchaus üblich sei. „Aber das allein reicht als Erklärung nicht aus. Wir müssen alles tun, damit die Menschen in Lohn und Brot stehen“, sagte Laumann.

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

Juli 2009

Veränderung gegenüber Juli 2008

Veränderung gegenüber Mai 2005

Stand

Mai 2005

Arbeitslose insgesamt

830.085

+61.859

-230.981

1.061.066

Arbeitslose SGB II (Langzeit-arbeitslosigkeit, ALG II)

567.563

-2.841

-89.244

656.807

Arbeitslose (weniger als 12 Mon.) (SGB III, Arbeitslosengeld I)

262.522

+64.700

-141.737

404.259

Sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte

 5.788.500

(5/2009)

-11.257

(5/2008)

224.889

5.563.611

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