Minister Laumann: Arbeitsmarkt geht robust in ein schwieriges Jahr 2009

7. Januar 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Arbeitsmarkt geht robust in ein schwieriges Jahr 2009“ / 335.000 Arbeitslose weniger als im Mai 2005

„Der nordrhein-westfälische Arbeitsmarkt geht robust in ein wirtschaftlich schwieriges Jahr 2009. Unser Land hat die gute Konjunktur genutzt und geht deshalb gestärkt in das neue Jahr. Seit Mai 2005 nahm die Zahl der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen um 335.000 Menschen ab. Gleichzeitig konnten über 370.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze seit Mai 2005 geschaffen werden“, sagte heute Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Der nordrhein-westfälische Arbeitsmarkt geht robust in ein wirtschaftlich schwieriges Jahr 2009. Unser Land hat die gute Konjunktur genutzt und geht deshalb gestärkt in das neue Jahr. Seit Mai 2005 nahm die Zahl der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen um 335.000 Menschen ab. Gleichzeitig konnten über 370.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze seit Mai 2005 geschaffen werden“, sagte heute (7. Januar 2009) der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann.

„Wir müssen jetzt alles unternehmen, dass die Firmen in der Krise ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer möglichst lange im Betrieb halten können. Deshalb war es richtig, das Kurzarbeitergeld auf 18 Monate zu verlängern. Es wird aber Firmen geben, die die entstehenden Kosten für Kurzarbeit nicht lange tragen können. Kurzarbeit ist teuer, Unternehmen müssen bei der Kurzarbeit allein die Sozialversicherungsbeiträge aufbringen. Nur die Arbeitslosenversicherung ist beitragsfrei gestellt. Kurzarbeit kostet die Unternehmen etwa 35 Prozent des normalen Arbeitgeber-Bruttolohnes. Das halten gerade mittelständische Unternehmen nicht lange durch. Deswegen ist unser Vorschlag richtig: Wir müssen die Unternehmen bei den Sozialabgaben entlasten, damit die Belegschaften möglichst lange gehalten werden können. Es kommt jetzt darauf an, den erwarteten Anstieg der Arbeitslosigkeit so gering wie möglich zu halten, und alles daran zu setzen Beschäftigung zu unterstützen, statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Wie schwer Fachkräftegewinnung bei einem wirtschaftlichen Aufschwung ist, haben wir ja gerade erlebt. Jetzt lautet die Devise: Beschäftigung erhalten“, so Laumann.

Wirtschaftsministerin Christa Thoben ergänzte: „Die insgesamt kräftige Konjunktur des Jahres 2008 hat zu einer deutlichen Belebung auf dem Arbeitsmarkt geführt. Selbst im Dezember war sie noch günstiger als im Vorjahresmonat. Jetzt gilt es, den konjunkturellen Engpass zu überwinden, damit Beschäftigung gesichert werden kann. Vieles spricht dafür, dass die Unternehmen im Lande für schwierige Phasen besser gerüstet sind als früher.“

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

 

Dezember 2008

Veränderung gegenüber Dezember 2007

Veränderung gegenüber Mai 2005

Stand Mai 2005

Arbeitslose insgesamt

725.998

- 50.028

- 335.068

1.061.066

Arbeitslose SGB II (Langzeitarbeitslosigkeit, ALG II)

532.879

- 46.963

- 123.928

656.807

Arbeitslose (weniger als 12 Mon.) (SGB III, Arbeitslosengeld I)

193.119

- 3.065

- 211.140

404.259

Sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte

5.934.700

(10/2008)

+ 116.703

 (10/2007)

+ 371.089

5.563.611

 

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