Minister eröffnet Integrationsunternehmen „carekauf“

28. April 2009

Minister Karl-Josef Laumann: „Arbeit gibt Menschen mit Handicap eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe!“ / Minister eröffnet Integrationsunternehmen „carekauf“ in Gelsenkirchen

„Die Arbeit in einem Integrationsunternehmen gibt Menschen mit Handicap nicht nur Beschäftigung, sondern vor allem auch eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe.“ Das sagte der nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann heute bei der Eröffnung des Integrationsunternehmens „carekauf“ in Gelsenkirchen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Die Arbeit in einem Integrationsunternehmen gibt Menschen mit Handicap nicht nur Beschäftigung, sondern vor allem auch eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe.“ Das sagte der nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (28. April 2009) bei der Eröffnung des Integrationsunternehmens „carekauf“ in Gelsenkirchen.

„carekauf“ ist ein Supermarkt nur Nahversorgung der Wohnsiedlung „Tossehof“ im Gelsenkirchener Stadtteil Bulmke-Hüllen. Angeschlossen ist ein Nachbarschaftscafé. Das vom Caritasverband Gelsenkirchen getragene Unternehmen beschäftigt insgesamt 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter sind fünf Menschen mit Behinderung.

„Dieses Konzept“ – so der Minister – „ist besonders geeignet, die Leistungsfähigkeit und Motivation von Beschäftigten mit Behinderungen zu demonstrieren. Die Arbeit mitten im Stadtteil, im direkten Kontakt zu Kunden und Lieferanten, ist soziale Integration, wie ich sie mir vorstelle.“

Als Arbeitsminister – so Laumann weiter – sei er froh über jeden Arbeitsplatz, der entsteht. Als Sozialminister mache ihn jeder Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung glücklich: „Ich bin froh, dass es Unternehmen wie „carekauf“ gibt, die behinderten Menschen eine Chance geben, ihre Frau und ihren Mann im regulären Betrieb zu stehen.“

Unternehmen wie „carekauf“ hätten ihn im vergangenen Jahr veranlasst, das Landesprogramm „Integration unternehmen!“ aufzulegen, um die zur Schaffung neuer Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen erforderlichen Investitionen bezuschussen zu können, sagte Minister Laumann. Mit einem Fördervolumen von insgesamt zehn Millionen Euro sollen innerhalb von drei Jahren rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen in Integrationsunternehmen geschaffen werden. Die Landschaftsverbände beteiligen sich an dem Programm mit der Bereitstellung eigener Mittel in gleicher Höhe.

Das Konzept des Gelsenkirchener Integrationsunternehmens ist Bestandteil des Stadtumbauprozesses zur Revitalisierung der 70er-Jahre-Großraum¬siedlung „Tossehof“. Der Umbau des Gebäudes und die Einrichtung von „carekauf“ werden aus Mitteln des Landesbauministeriums, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, der Stadt Gelsenkirchen, der Stiftung Wohlfahrtspflege, der Aktion Mensch und des Caritasverbandes Gelsenkirchen finanziert. Da die Bewilligung bereits im Jahr 2007 erfolgte, konnte das neue Landesprogramm noch nicht in die Finanzierung einbezogen werden.

In Integrationsunternehmen arbeiten behinderte und nicht behinderte Beschäftigte zusammen. Die Anerkennung als Integrationsunternehmen erfolgt durch die Integrationsämter der Landschaftsverbände. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Viertel und in der Regel nicht mehr als die Hälfte der Beschäftigten Schwerbehinderte sind. Außerdem muss der Betrieb wirtschaftlich sein und am Markt bestehen können.

 

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