Minister Karl-Josef Laumann: Arbeit für mehr Teilhabe und Gerechtigkeit / Spatenstich Neubau Werkstatt für psychisch kranke Menschen / 50 Jahre Lebenshilfe Solingen

17. Juni 2009

Minister Karl-Josef Laumann: Arbeit für mehr Teilhabe und Gerechtigkeit / Spatenstich Neubau Werkstatt für psychisch kranke Menschen / 50 Jahre Lebenshilfe Solingen

„Eine sozial gerechte Gesellschaft ist besonders für die Mitglieder ver­antwortlich, die durch persönliche Handicaps gehindert sind, eine erfüllende berufliche Tätigkeit auszuüben. Diesen Menschen muss eine selbständige Lebensführung und wirkliche Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht werden“, sagte Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (17. Juni 2009) anlässlich des ersten Spaten­stichs des Neubaus einer Werkstatt für psychisch kranke Menschen im Rahmen des Festakts zum 50-jährigen Jubiläum der Lebenshilfe Solingen im Südpark in Solingen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Eine sozial gerechte Gesellschaft ist besonders für die Mitglieder ver­antwortlich, die durch persönliche Handicaps gehindert sind, eine erfüllende berufliche Tätigkeit auszuüben. Diesen Menschen muss eine selbständige Lebensführung und wirkliche Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht werden“, sagte Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann heute (17. Juni 2009) anlässlich des ersten Spaten­stichs des Neubaus einer Werkstatt für psychisch kranke Menschen im Rahmen des Festakts zum 50-jährigen Jubiläum der Lebenshilfe Solingen im Südpark in Solingen.

Die Teilhabe an Arbeit bedeute nicht nur Einkommen und materielle Existenzsicherung. „Menschen mit Behinderung gehören in die Mitte unserer Gesellschaft. Arbeit hat hier einen besonderen Stellenwert – sie stellt einen wichtigen Integrationsfaktor dar, bietet Raum für persönliche Kontakte und gewährleistet einen strukturierten Tagesablauf“, sagte Minister Laumann. Die Unterstützung behinderter Menschen auf dem Weg in Arbeit hat auch für die Landesregierung große Bedeutung. Das vor zwei Jahren aufgelegte Programm „Teilhabe für alle“ verfolgt ressortübergreifend das Ziel, behinderten Menschen mehr Teilhabe in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu ermöglichen.

Für die neu entstehende Zweigwerkstatt WISUB – Werkstatt, Integra­tion, Service und Beratung – der Lebenshilfe Solingen hatte das Land rund 1,2 Millionen Euro bereitgestellt. „Der Name dieser Werkstatt macht bereits die Philosophie einer aktiven Teilhabe für alle deutlich“, sagte Laumann. Trotz der schwierigen Haushaltslage werde sich das Land weiterhin an der Förderung und der Modernisierung von Arbeits­plätzen in Werkstätten für behinderte Menschen beteiligen, so der Minister. „Auch für das Jahr 2009 wird die Förderung in unverminderter Höhe fortgesetzt“, sagte er. Mehr als acht Millionen Euro stehen im Landeshaushalt für die Schaffung und Ausstattung entsprechender Ar­beitsplätze bereit. „Wir müssen davon ausgehen, dass vor allem wegen der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren der Be­darf an gut ausgestatteten Werkstattplätzen weiter steigen wird“, sagte Laumann. Die Lebenshilfe Werkstätten Solingen gGmbH mit ihren fünf Betriebsstätten sei ein verlässlicher Partner der heimischen Wirtschaft und des Gemeinwesens und deshalb für die Zukunft gut gerüstet.

Seit ihrer Gründung am 28. November 1959 durch den Solinger Sonderschullehrer Wilhelm Hartschen ist die Lebenshilfe immer weiter gewachsen und beschäftigt in ihren Einrichtungen mittlerweile rund 600 Menschen mit Behinderung. Neben der klassischen Behindertenwerk­statt existieren in Solingen drei Integrationsunternehmen der Lebens­hilfe. In diesen sollen Menschen mit und ohne Behinderung die Chance auf eine Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt bekommen. Viele Solinger sind im Alltag schon mit den Angeboten der Lebenshilfe in Berührung gekommen – ob im Bistro oder in der Schwebefähre unter Deutschlands höchster Eisenbahnbrücke, dem Brückenpark Müngsten, oder in der Eissporthalle Solingen. Dies ist bundesweit die einzige Eissporthalle, die Menschen mit Behinderung beschäftigt. Eine Frühförder- und Bera­tungsstelle sowie eine integrative Kindertagesstätte runden das Angebot ab. Im Sommer wird bei der Zwilling J.A. Henckels AG der erste inte­grative Betriebskindergarten Deutschlands eröffnet.

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