Minister appelliert: „Gehen Sie zum Blutspenden - Sie retten Leben“

13. Juni 2010

Minister Karl-Josef Laumann appelliert: „Gehen Sie zum Blutspenden – Sie retten Leben“ / Morgen ist Weltblutspendetag

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann appelliert an die Bevölkerung, Blut zu spenden. 3000 Blutspenden werden täglich in Nordrhein-Westfalen benötigt. Aber nur rund drei Prozent der Bevölkerung geht zum Blutspenden. Zu wenig, wie Minister Laumann betont.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann appelliert an die Bevölkerung, Blut zu spenden. 3000 Blutspenden werden täglich in Nordrhein-Westfalen benötigt. Aber nur rund drei Prozent der Bevölkerung geht zum Blutspenden. Zu wenig, wie Minister Laumann betont. „Deshalb bitte ich vor allem die jungen Erwachsenen im Alter von 25 bis 40 Jahren, die Blutspendedienste aufzusuchen“, sagte Minister Laumann heute (13. Juni 2010) in Düsseldorf zum morgigen Weltblutspendetag.

„Für eine langfristig ausreichende Versorgung mit Blutkonserven sind wir auf ein hohes Spendeaufkommen angewiesen – wer sich nur ein bisschen Zeit nimmt und einen der Blutspendedienste aufsucht, leistet einen immens großen Beitrag zur bestmöglichen gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung.“, betonte Laumann. Mehr noch: „Blutkonserven retten Leben - deshalb der dringende Appell: Gehen Sie Blutspenden.“

Blutspender beweisen großes Verantwortungsbewusstsein, betonte der Minister. „Jeder von uns kann schnell in eine bedrohliche Situation kommen, in der er auf eine solche Spende angewiesen ist“, erklärte Laumann. Für eine medizinisch hochwertige Versorgung mit Blutpräparaten werde daher die Unterstützung aller Bürger in Nordrhein-Westfalen gebraucht, insbesondere der jungen Erwachsenen. „Es darf erst gar nicht dazu kommen, dass in einzelnen Kliniken Blutspenden fehlen – Konserven müssen zu jeder Zeit ausreichend vorhanden sein“, sagte Laumann.

Aufgrund des medizinischen und therapeutischen Fortschritts steigt der Bedarf an Blut stetig an. Hinzu kommt, dass regelmäßige Stammspender die geltende Altersgrenze von 68 Jahren erreichen oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Spender in Frage kommen. „Deshalb ist es wichtig, dass jüngere Bürger sozusagen nachrücken und durch ihre Spendebereitschaft für ausreichend Blutreserven sorgen“, betonte der Minister.

Das Blutspendewesen stützt sich in Nordrhein-Westfalen auf drei Säulen:

  • Die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)
  • die staatlichen und kommunalen Blutspendedienste (z. B. Universitätskliniken) und
  • die privatrechtlich organisierten Spendedienste.

Informationen zum Blutspenden sind unter anderem im Internet unter den Adressen www.stkb.de und www.blutspendedienst-west.de abrufbar.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.