NRW-Polizei verstärkt Alkoholkontrollen an den „Tollen Tagen“

1. März 2011

Minister Jäger: NRW-Polizei verstärkt Alkoholkontrollen an den „Tollen Tagen“

Zum Höhepunkt des Karnevals wird die Polizei in Nordrhein-Westfalen die Alkoholkontrollen verstärken. Innenminister Ralf Jäger warnte alle Autofahrer, sich alkoholisiert ans Steuer zu setzen: „Nach einer feucht-fröhlichen Feier sollte jeder das Auto oder Zweirad stehen lassen und mit Bus, Bahn oder Taxi nach Hause fahren“, sagte Jäger.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Zum Höhepunkt des Karnevals wird die Polizei in Nordrhein-Westfalen die Alkoholkontrollen verstärken. Innenminister Ralf Jäger warnte alle Autofahrer, sich alkoholisiert ans Steuer zu setzen: „Nach einer feucht-fröhlichen Feier sollte jeder das Auto oder Zweirad stehen lassen und mit Bus, Bahn oder Taxi nach Hause fahren“, sagte Jäger heute in Düsseldorf. „Wer unter Alkoholeinfluss fährt, gefährdet sich selbst und das Leben und die Gesundheit Anderer. Außerdem riskiert er den Führerschein und eine kräftige Geldbuße.“

„Ein paar Stunden Schlaf reichen nicht aus, um wieder nüchtern zu werden“, gab Jäger zu bedenken. „Auch der Restalkohol am nächsten Morgen kann Folgen haben.“ Schon bei 0,3 Promille könne der Führer­schein entzogen werden, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit vor­liegen oder man an einem Verkehrsunfall beteiligt ist. Jeder habe es selbst in der Hand, Alkoholunfälle und deren Folgen zu vermeiden, so der Innenminister. Jäger: „Wer noch immer denkt, dass Alkohol am Steuer ein Kavaliersdelikt ist, kann nicht mit Nachsicht der Polizei rechnen“.

Jäger zog eine Bilanz der Karnevalstage 2010: Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch wurden bei Verkehrsunfällen elf Menschen getötet und 260 verletzt. Dabei war 46 Mal Alkohol im Spiel. Insgesamt kontrollierte die Polizei über 62.000 Autofahrer. Davon mussten sich mehr 15.000 wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer einem Alco-Test unterziehen. 348 Mal veranlassten die Beamten eine Blutprobe, in 134 Fällen führten sie eine Atemalkoholanalyse auf der Polizeiwache durch. In 214 Fällen beschlagnahmte die Polizei Führerscheine wegen zu hohen Alkoholkonsums, in 17 Fällen standen die Fahrzeugführer unter Drogeneinfluss.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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