Neues LKA-Gebäude: 17 Hightech-Labore unter einem Dach

8. Oktober 2010

Minister Jäger: NRW-Polizei setzt auf genetischen Fingerabdruck - Über 23.000 Treffer bei Recherchen in der DNA-Analyse / Neues LKA-Gebäude: 17 Hightech-Labore unter einem Dach

Die NRW-Polizei setzt beim Kampf gegen die Kriminalität verstärkt auf den genetischen Fingerabdruck. „Die DNA-Spur führt die Kriminalisten immer häufiger zum Täter“, sagte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf bei der offiziellen Übergabe des neuen Gebäudes des Lan­deskriminalamtes.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Die NRW-Polizei setzt beim Kampf gegen die Kriminalität verstärkt auf den genetischen Fingerabdruck. „Die DNA-Spur führt die Kriminalisten immer häufiger zum Täter“, sagte Innenminister Ralf Jäger heute  in Düsseldorf bei der offiziellen Übergabe des neuen Gebäudes des Lan­deskriminalamtes. Er wies auf die Erfolgsgeschichte der gentechnischen Ermittlungen hin: Die NRW-Ermittler erzielten in den vergangenen Jah­ren bei Recherchen und Abgleichen in der DNA-Analysedatei mehr als 23.000 Treffer. Jeder fünfte Datensatz - insgesamt rund 165.000 - in der bundesweiten DNA-Analysedatei kommt aus Nordrhein-Westfalen.

In dem über 150 Millionen Euro teuren Neubau arbeiten erstmals alle über 1.000 LKA-Mitarbeiter unter einem Dach. Es hat eine Bruttoge­schossfläche von 60.000 Quadratmetern und ist eines der größten Bau­projekte der letzten Jahre in NRW. „Mit den funktionalen und energieef­fizienten Räumen bietet das Haus optimale Bedingungen für die Krimi­nalisten und Wissenschaftler“, betonte der Innenminister.

Das neue LKA-Gebäude ist im europäischen Vergleich mit den mo­dernsten und leistungsfähigsten Laboren und Untersuchungseinrichtun­gen ausgestattet. „Damit werden wir der rasant wachsenden Bedeutung der Kriminaltechnik gerecht“, sagte der Minister. In den 17 High-Tech-Laboren nehmen mehr als 60 hoch qualifizierte Wissenschaftler und Assistenten DNA-Analysen vor. Andere Wissenschaftler und Sachver­ständige im Kriminalwissenschaftlichen und -technischen Institut des LKA führen schusstechnische, botanische oder chemische Unter­suchungen durch. Sie ermitteln Brandursachen oder bestimmen den Rauschgiftgehalt bei verdächtigen Substanzen. Jährlich bearbeiten sie über 30.000 Untersuchungsanträge und erstellen Gutachten.

Neben der kriminaltechnischen Untersuchung gehört die landesweite Informationssteuerung und -verarbeitung zu den Aufgaben des LKA. „Sowohl auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene leistet das LKA eine hervorragende Arbeit“, lobte Jäger. Zu seinen besonderen Aufgaben zähle auch die aktive Bekämpfung des internationalen Terro­rismus und Koordination der länderübergreifenden Zusammenarbeit.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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