Engagiert: Jugendkongress gegen Rechtsextremismus

15. November 2010

Minister Jäger: Demokratie braucht engagierte Jugendliche - Jugendkongress gegen Rechtsextremismus

Innenminister Ralf Jäger hat beim Jugendkongress "Moers ist bunt" vor aktuellen Gefahren aus der rechtsextremistischen Szene gewarnt. Diese seien die steigende Gewaltbereitschaft von Neonazis, rechtsextremistische Propaganda im Internet und die gezielte Tarnung menschenverachtender Inhalte. Dem setze die Landesregierung gezielte Aufklärung und Sensibilisierung entgegen.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

„Die aktuellen Gefahren aus der rechtsextremistischen Szene sind die steigende Gewaltbereitschaft von Neonazis, rechtsextremistische Propaganda im Internet und die gezielte Tarnung menschenverachtender Inhalte“, warnte Innenminister Ralf Jäger heute in Moers zur Eröffnung des Jugendkongresses „Moers ist bunt“. „Rechtsextremisten sprechen Jugendliche gezielt an, indem sie ihre Ideologien von gestern im Gewand von heute verpacken“, so Jäger. Dem setze die Landesregierung zahlreiche Maßnahmen zur Aufklärung und Sensibilisierung vor den Gefahren des Rechtsextremismus entgegen. Beispiele dafür sind der Bildungscomic „Andi“, spezifische Fortbildungen für Lehrer oder die Förderung demokratischer Netzwerke.

Die vom Schlosstheater Moers mit Unterstützung des Innenministeriums ausgerichtete Veranstaltung sei ein weiterer Baustein im Kampf gegen Rechtsextremismus. „Unsere offene und tolerante Gesellschaft braucht engagierte Jugendliche. Wir müssen fremdenfeindlicher Propaganda mit demokratischen Ideen und Werten entgegentreten“, appellierte Minister Jäger an die rund 150 jugendlichen Kongressteilnehmer. Sie suchen dort nach weiteren Wegen, dem Rechtsextremismus wirksam entgegenzutreten und die Demokratie zu fördern.

Einen Überblick über die vorbeugenden Maßnahmen gegen Extremismus in Nordrhein-Westfalen gibt der Präventionsbericht 2010, den die Landesregierung jetzt vorgelegt hat. Er steht im Internetangebot des Innenministeriums unter www.mik.nrw.de/sch/doks/vs/MMV15.pdf zum Download bereit.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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