Minister Schneider: Gemeinsam gegen die Kinderarmut

25. Oktober 2010

Minister Guntram Schneider: „Gemeinsam gegen die Kinderarmut!“/ Forderungen der Sozialverbände zur Kinderarmut

„Die Bekämpfung der Kinderarmut ist auch ein besonderes Anliegen der Landesregierung. Es ist in einem reichen Land einfach ein Skandal, wenn jedes vierte Kind in Armut lebt.“ Mit diesen Worten reagierte Sozi­alminister Guntram Schneider auf die heutigen Forderungen der Wohl­fahrtsverbände und Gewerkschaften.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

„Die Bekämpfung der Kinderarmut ist auch ein besonderes Anliegen der Landesregierung. Es ist in einem reichen Land einfach ein Skandal, wenn jedes vierte Kind in Armut lebt.“ Mit diesen Worten reagierte Sozialminister Guntram Schneider auf die heutigen Forderungen der Wohl­fahrtsverbände und Gewerkschaften.

Mit dem Runden Tisch „Hilfe für Kinder in Not“ will die Landesregierung Kindern aus einkommensschwachen Familien neue Perspektiven eröff­nen. „Gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und anderen gesellschaftlichen Organisationen wollen wir neue Wege zur Armutsbe­kämpfung gehen. So wollen wir bestehende Programme auf den Prüf­stand stellen, die Arbeit des Runden Tisches verstetigen und weiterent­wickeln und die Bekämpfung der Kinder- und Jugendarmut noch stärker als Querschnittsthema angehen, das alle angeht.“

Das Landessozialministerium – so Schneider weiter – organisiere bei­spielsweise den Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“, mit dessen Hilfe in diesem Schuljahr fast 90.000 Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien in der Ganztagsschule ein Mittagessen bekommen (im Schuljahr 2007/2008 waren es erst 63.800 Kinder und Jugendliche).

Insgesamt – so Minister Schneider – komme es aber darauf an, die Kin­derarmut vor allem als Ergebnis der Armut von Eltern zu begreifen. An erster Stelle stehe daher die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit als Ar­mutsverursacher Nummer eins und die Bekämpfung von prekären Ar­beitsverhältnissen als zweiter Armutsverursacher. Deshalb sei es für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen unverzichtbar, dass mit der Neuregelung von Hartz IV Kinder eine wirksame Bildungsteilhabe er­möglicht werde. Mit der von der Bundesregierung geplanten Beibehal­tung der Kinderregelsätze und der nur minimalen Erhöhung der Regel­sätze für Erwachsene dagegen werde das Problem Kinderarmut nur verschärft.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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