25 Jahre Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung

29. November 2010

Minister Guntram Schneider: „Das Institut liefert einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft“ / 25 Jahre Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung

„Dass Nordrhein-Westfalen sich heute klar dazu bekennt, ein Einwande­rungs- und Integrationsland zu sein, ist auch der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung zu verdanken.“ Das erklärte Integrationsminister Guntram Schneider während eines Symposiums zum 25-jährigen Jubiläum des In­stituts (ZfTI).

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

„Dass Nordrhein-Westfalen sich heute klar dazu bekennt, ein Einwande­rungs- und Integrationsland zu sein, ist auch der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung zu verdanken.“ Das erklärte Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider heute  in Essen während eines Symposiums zum 25-jährigen Jubiläum des In­stituts (ZfTI). 

„Seit 25 Jahren setzt es sich für verbesserte Migration und Integration ein, arbeitet mit empirischen Studien gegen Vorurteile und ist ein wichti­ger Partner der Landesregierung“, betonte der Minister. „Für dieses Engagement spreche ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zent­rums Respekt und Anerkennung aus und ich bedanke mich ganz herz­lich für ihre Arbeit", sagte Schneider.

„Sie haben im besten Sinne und auf wissenschaftlicher Grundlage Auf­klärung betrieben – gegen Angst und gegen Träumerei“, erklärte der Minister. Das Zentrum habe auf Probleme bei der Integration hingewie­sen, als allgemein noch davon ausgegangen worden sei, Integration sei ein Selbstläufer. „Und Sie haben Schwarzmaler sachlich auf die Poten­tiale der Einwanderer und die Chancen der Integration aufmerksam ge­macht.“

Der Minister würdigte auch die aktuellen Entwicklungen des Instituts. „Die Berufung von Professor Haci-Halil Uslucan zum wissenschaftlichen Leiter und auch die Namensänderung stellen den erfolgreichen Ab­schluss der Neuausrichtung dar“, sagte Schneider. Ziel sei es, das ZfTI zu einem Ort moderner Integrationsforschung und Politikberatung zu machen. Dafür stehe auch die enge Anbindung an die Universität Duisburg-Essen.

„Angesichts der Debatten um Erfolge und Misserfolge der Integration brauchen wir wieder mehr Sachlichkeit und fundierte Informationen über den tatsächlichen Stand der Integration“, unterstrich der wissenschaftliche Leiter des Zentrums, Haci-Halil Uslucan. „Wir wollen deutlich ma­chen, wie individuelle Integrationsanstrengungen, bürgerschaftliches Engagement und staatliches Handeln zusammenwirken müssen, um noch stärkere Fortschritte bei der gesellschaftlichen Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft zu erreichen."

Das ZfTI wurde 1985 auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Freudenberg Stiftung gegründet. Seit 2002 ist das Zentrum eine Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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