Ortsumgehung Bornheim-Roisdorf offiziell für den Verkehr freigegeben

23. März 2015

Minister Groschek gibt die Ortsumgehung Bornheim-Roisdorf offiziell für den Verkehr frei

Weniger Verkehr in den Stadtteilen – mehr Wohnqualität für die Anwohner

Der regionalen Wirtschaft bringt sie neue Chancen, den Bürgern mehr Wohnqualität: Landesverkehrsminister Michael Groschek hat die Ortsumgehung Bornheim-Roisdorf (L183n) offiziell für den Verkehr freigegeben.

 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Der regionalen Wirtschaft bringt sie neue Chancen, den Bürgern mehr Wohnqualität: Landesverkehrsminister Michael Groschek hat die Ortsumgehung Bornheim-Roisdorf (L183n) offiziell für den Verkehr freigegeben. Vor allem die Ortsdurchfahrt Roisdorf (L183) und die Ortsdurchfahrt Alfter auf der L113 wird die Umgehungsstraße fortan spürbar von Kraftfahrzeugen entlasten. Prognosen gehen von 45 Prozent (Roisdorf) beziehungsweise 37 Prozent (Alfter) weniger Verkehr aus. Die Betriebe wiederum profitieren davon, dass die 2,2 Kilometer lange Strecke zusammen mit der K12n die Verbindung zwischen A555 und B56 verbessert. Auch der Gewerbepark „Bornheim-Süd“/„Alfter-Nord“ ist nun einfacher zu erreichen.
 
Anlässlich der Verkehrsfreigabe sagte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek: „Unsere Landesstraßen sind in die Jahre‘ gekommen und teilweise schadhaft. Deswegen investiert das Land Nordrhein-Westfalen vor allem in die Erhaltung und hat in diesem Jahr für den Erhalt der Landesstraßen erstmals 100 Millionen Euro angesetzt. Gleichfalls haben wir aber auch die Verantwortung, zumindest die dringlichsten Neubauvorhaben zu realisieren. Die L183n ist dafür ein gutes Beispiel, weil von dieser Umgehung außerordentlich viele Pendler, Anwohner und Unternehmen profitieren werden.“
 
Rund 18,5 Millionen Euro kostet die neue Straße, den überwiegenden Anteil, etwa 17,2 Millionen Euro, trägt das Land Nordrhein-Westfalen. Den restlichen Betrag steuern die Städte Bornheim und Bonn bei. Im Juli 2009 waren die Arbeiten für die L183n mit dem ersten Spatenstich gestartet. Zu den größten Herausforderungen zählte der Bau einer Überführung für die Bahnstrecke Köln-Bingen. Die L183n unterquert die Bahntrasse in einer Tiefe von acht Metern. Zunächst ließ der Landesbetrieb zwei Behelfsbrücken errichten, eine Spezialfirma schob anschließend das neue Bauwerk - 1.400 Tonnen schwer, 20 Meter Spannweite - („über Teflonplatten“ herausgenommen) passgenau unter die Bahnstrecke in seine endgültige Position. „Da war absolute Präzision gefragt. Hier kam aber noch hinzu, dass die Arbeiten bis auf wenige Ausnahmen bei laufendem Bahnbetrieb stattfanden. Deshalb war eine enge Abstimmung zwischen unserer für das Projekt verantwortlichen Regionalniederlassung Ville-Eifel und der Deutschen Bahn wichtig“, so Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW.
 
Flüssiger rollen kann der Verkehr künftig dort, wo die Umgehungsstraße auf die L183 und die Kreisstraße 12n trifft. Ein neuer Kreisverkehr entschärft diesen zuvor problematischen Knotenpunkt. Neben Bahn- und Kraftfahrzeugverkehr berücksichtigt die L183n ebenso die Belange der Fußgänger und Radfahrer durch einen entsprechenden Weg entlang der Strecke. Im Zuge des Neubaus wurde zudem der Rad-/Gehweg zwischen Bornheim-Roisdorf und Bornheim-Hersel entlang der L118 neu angelegt.
 
Sicher an ihr Ziel kommt auch eine ganz anderer Anwohnerin der Strecke: die Wechselkröte. Für sie, und für die zahlreichen anderen Kleintiere, sind mehrere Tunnel und Amphibienleiteinrichtungen entlang der L183n entstanden. Um den Eingriff in die Natur durch den Straßenneubau zu kompensieren, ließ der Landesbetrieb auf insgesamt rund 5,8 Hektar landschaftspflegerische Ausgleichsmaßnahmen durchführen.

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