Lärm: Städte müssen leiser werden

28. April 2010

Minister Eckhard Uhlenberg zum Tag gegen Lärm: „Städte müssen leiser werden“

„Lärm führt zu Belästigungen und kann krank machen. Wir müssen die Menschen in Nordrhein-Westfalen deswegen noch besser gegen Lärm schützen", erklärte Minister Uhlenberg zum Tag gegen Lärm.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Zum heutigen „Tag gegen Lärm“ erklärt Umweltminister Eckhard Uhlenberg: „Lärm führt zu Belästigungen und kann krank machen. Wir müssen die Menschen in Nordrhein-Westfalen deswegen noch besser gegen Lärm schützen. Vor allem die Städte sollen leiser werden.“ Entsprechend dem Motto des heutigen Tages gegen Lärm weist Uhlenberg zudem darauf hin, dass Lärm hohe Kosten verursachen kann – nicht nur durch steigende Gesundheitskosten, sondern zum Beispiel auch durch die Wertminderung von Wohneigentum. „Lärmschutz ist ein zentraler Baustein der Politik dieser Landesregierung. Und mit der Umsetzung der EG-Umgebungslärmrichtlinie packen wir besonders den Verkehr als Hauptverursacher an.“

Pilotprojekt: Duisburg und Oberhausen verknüpfen Lärmschutz und Luftreinhaltung

Im Rahmen der Umsetzung der EG-Umgebungslärmrichtlinie hat das Umweltministerium die Städte erheblich unterstützt und für Nordrhein-Westfalen flächendeckende Lärmkarten erstellt. Sie zeigen die Belastung durch Straßen-, Schienen- und Luftverkehr sowie Gewerbe und Industrie. Die Bürgerinnen und Bürger können die Karten über die Internetseite www.umgebungslaerm.nrw.de einsehen. Zur Lösung der Probleme müssen die Kommunen nun für die lautesten Bereiche Aktionspläne erstellen.

Für die Aktionsplanung entwickelt und testet das Umweltministerium zurzeit praktikable Strategien, von denen andere Städte in Nordrhein-Westfalen profitieren können. Das Umweltministerium hat deshalb ein Pilotprojekt zur „Integrierten Lärmaktionsplanung“ gemeinsam mit den Städten Duisburg und Oberhausen durchgeführt. Die Ergebnisse des Projekts werden heute in Oberhausen präsentiert. Ein wichtiger Bestandteil ist die Verknüpfung von Luftreinhalte- und Lärmaktionsplanung. „Denn sowohl für hohe Lärm- als auch Luftbelastungen in Städten ist der Verkehr der Hauptverursacher“, sagte der Staatssekretär im Umweltministerium, Dr. Alexander Schink, der das Pilotprojekt mit Vertretern der beiden Städte präsentierte.

Eine wichtige Lärmschutzmaßnahme ist zum Beispiel der Einsatz lärmarmer Straßenbeläge, der unter anderem mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II finanziert wurde. „Die Entwicklung geräuscharmer Straßenbeläge hat große Fortschritte gemacht, sie werden auch immer besser für Innenstädte nutzbar“, berichtete Schink. In Duisburg und Oberhausen sind die ersten neuen Beläge bereits sichtbar bzw. neue Maßnahmen in Planung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 748 (Stephan Malessa).

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