Umweltminister für engagierten Artenschutz

13. November 2009

Minister Eckhard Uhlenberg und Norbert Röttgen für engagierten Artenschutz

Landesumweltminister Uhlenberg will die Entscheidung von Bundesumweltminister Röttgen, die Bewahrung des natürlichen Artenreichtums zum politischen Schwerpunkt neben Klimaschutz und erneuerbaren Energien zu machen, engagiert unterstützen. Dieses Thema dürfe von der Klimadiskussion nicht in den Schatten gestellt werden.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Umweltminister Eckhard Uhlenberg will die Entscheidung von Norbert Röttgen, als Bundesumweltminister die Bewahrung des natürlichen Artenreichtums zum politischen Schwerpunkt neben Klimaschutz und erneuerbare Energien zu machen, engagiert unterstützen. Beiden Ministern ist es wichtig, dass dieses Thema von der Klimadiskussion nicht in den Schatten gestellt wird. Dies erklärte Uhlenberg nach einem ersten intensiven Gedankenaustausch, den er mit Röttgen während der Umweltministerkonferenz in Saarbrücken führte.

„Wir brauchen bei der Kopenhagener Klimakonferenz wirklich rechtlich verbindliche, ökologisch wirksame Entscheidungen, die schon bis 2020 Effekte zeigen“, so Uhlenberg. Die kommenden zehn Jahre haben aber auch für den Artenschutz entscheidende Bedeutung: Von den 45.000 Tier- und Pflanzenarten, die es heute in Nordrhein-Westfalen gibt, stehen bereits viele auf der Roten Liste. So auch der Steinkauz. Von den insgesamt nur noch 6.000 Steinkauzpaaren in Deutschland haben etwa Dreiviertel ihre Brutstätten in Nordrhein-Westfalen. Uhlenberg: „Wenn es um den Artenschutz geht, müsste dieser Vogel eigentlich aufs Landeswappen.“

„Die für ein Industrieland enorme Artenzahl und solche Einzelbeispiele belegen unsere regionale Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung, die wir in der Landespolitik mit einer Perspektive auch für die kommenden Jahr sehr ernst nehmen müssen und werden“, erklärte der nordrhein-westfälische Umweltminister. Uhlenberg bezeichnete es als echte Chance, gemeinsam mit den Umweltverbänden sowohl die Bürger als auch Kreise und Gemeinden für einen noch aktiveren Artenschutz gewinnen. Der Umweltminister schlug vor, für jeden Kreis in Nordrhein-Westfalen eine heimische, schützbedürftige „Wappenart“ zu finden, deren Erhalt und Pflege von Bürgern und Behörden besonders intensiv betrieben wird.

„Die bislang erzielten Fortschritte unter anderem bei Wanderfalken, Lachsen oder Feuchtwiesen machen Mut, ehrgeizige Naturschutzziele anzustreben. Dafür ist die Landesregierung zum Beispiel bereit, 2010 so viele Mittel wie unter keiner Vorgängerregierung in Naturschutz­vorhaben zu investieren“, so Uhlenberg.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-294 (Markus Fliege).

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