Umweltminister übernimmt Vorsitz in wichtigen Fachgremien

15. Januar 2009

Minister Eckhard Uhlenberg übernimmt Vorsitz in wichtigen Fachgremien der Umweltminister­konferenz

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat jetzt für die Dauer von zwei Jahren den Vorsitz in zwei wichtigen Fachgremien der Umweltministerkonferenz übernommen: in den Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaften „Bodenschutz“ (LABO) sowie „Klima, Energie, Mobilität – Nachhaltigkeit“ (BLAG KliNa).

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat jetzt für die Dauer von zwei Jah­ren den Vorsitz in zwei wichtigen Fachgremien der Umweltministerkon­ferenz übernommen: in den Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaften „Bo­denschutz“ (LABO) sowie „Klima, Energie, Mobilität – Nachhaltigkeit“ (BLAG KliNa). „Der parallele Vorsitz dieser beiden Gremien unter dem Dach des Umweltministeriums von Nordrhein-Westfalen bietet die Chance, das Zukunftsthema Anpassung an den Klimawandel auch aus dem Blickwinkel des Bodenschutzes zu bearbeiten. Wir müssen den Folgen des Klimawandels frühzeitig mit geeigneten Maßnahmen an der richtigen Stelle begegnen, damit unsere Böden und die Bodenqualität, die für Mensch, Umwelt und Natur so bedeutend sind, erhalten bleiben“, sagte Umweltminister Eckhard Uhlenberg.

Die LABO begleitet die Entwicklung des Bodenschutzes und des Bo­denschutzrechts und unterstützt den Erfahrungsaustausch zwischen dem Bund und den Ländern. Aktuelle Themen sind die Verringerung der Flächeninanspruchnahme, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Böden sowie stoffliche Beeinträchtigungen der Bodenqualität z.B. durch perfluorierte Tenside (PFT) oder dioxinähnliche PCB.

Aufgabe der BLAG KliNa ist die Umsetzung der nationalen und europäi­schen Maßnahmen zur integrierten Klimaschutz- und Energiepolitik. Zu­sätzlich behandelt die BLAG KliNa die Anpassung an die unweigerlichen Folgen des Klimawandels sowie nachhaltige Entwicklung. Dabei stehen die Länder vor großen Herausforderungen: Die durch den Klimawandel hervorgerufenen Veränderungen zeigen sich in Art und Ausmaß sehr unterschiedlich, weshalb regionalspezifische Anpassungsstrategien notwendig sind.

Uhlenberg: „Unsere Böden sind wichtige Lebensgrundlage für Mensch, Flora und Fauna sowie Standort für die land- und forstwirtschaftliche Produktion. Sie erfüllen durch die Speicherung von Wasser auch wich­tige Funktionen im Wasserhaushalt, insbesondere für den Hochwasser­schutz.“ Der prognostizierte Klimawandel lasse verschiedene Boden­veränderungen erwarten, die grundsätzlich beschrieben seien, in ihrem Ausmaß jedoch noch intensiver beobachtet und erforscht werden müs­sen.

 

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