Minister Uhlenberg: Stabile entkoppelte Direktzahlungen sind auch in Zukunft unverzichtbar

15. Januar 2010

Minister Eckhard Uhlenberg: Stabile entkoppelte Direktzahlungen sind auch in Zukunft unverzichtbar

Umwelt- und Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg hält stabile entkoppelte Direktzahlungen zur Honorierung gesellschaftlicher Leistungen der Landwirtschaft, zum Aus­gleich höherer Produktionsstandards und angesichts der zunehmenden Marktpreisschwankungen als stabilisierendes Element auch in Zukunft für unverzichtbar.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Der nordrhein-westfälische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg hält stabile entkoppelte Direktzahlungen zur Honorierung gesellschaftlicher Leistungen der Landwirtschaft, zum Aus­gleich höherer Produktionsstandards und angesichts der zunehmenden Marktpreisschwankungen als stabilisierendes Element auch in Zukunft für unverzichtbar. Zur Planungssicherheit solle nach 2013 in der EU auf eine Modulation mit einer nachträglichen Umschichtung von der 1. Säule in die 2. Säule verzichtet werden, erklärte Uhlenberg aus Anlass der Internationalen Grünen Woche in Berlin. „2010 werden wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013 vorbereitet. Wir werden dabei unsere intensiven Beratungen mit den NRW-EU-Parlamentariern, der EU-Kommission und der Bundes­regierung fortsetzen und am Ball bleiben“, so Eckhard Uhlenberg.

2010 wird das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium Impulse geben, um die Empfehlungen der Zukunftskommission Land­wirtschaft 2020 mit den Wirtschaftsbeteiligten, Verbänden und der For­schung in die Tat umzusetzen. „Zur Stärkung des Agrarstandortes Nord­rhein-Westfalen ist eine aktive Werbung vor allem des Berufsstandes für qualifizierten beruflichen Nachwuchs und ein attraktives Berufsfeld Landwirtschaft erforderlich“, sagte der Landwirtschaftsminister. Dem betrieblichen Risikomanagement müssen und werden wir mehr Auf­merksamkeit widmen, so der Minister. Bereits im Frühjahr wird dazu eine Expertentagung in Bonn mit Landwirten, Wissenschaftlern und Beratern stattfinden. Das Interesse der Ernährungswirtschaft und des Handels an herkunftsbezogener Werbung ist in letzter Zeit stark ge­stiegen. Viele Handelsketten machen Werbung mit Produkten aus Nordrhein-Westfalen. Wir wollen deshalb der Agrar- und Ernährungs­wirtschaft das Angebot machen, ihre Produkte mit einem staatlichen Qualitätszeichen Nordrhein-Westfalen zu bewerben, so Eckhard Uhlenberg.

Mit Blick auf die fast fünf Jahre Regierungsarbeit stellt Landwirtschafts­minister Uhlenberg fest, dass in Nordrhein-Westfalen die agrarpoli­tischen Vorhaben des Koalitionsvertrages aus 2005 erfolgreich umge­setzt worden sind. Die Konfrontation zwischen Landwirtschaft und Landesregierung sei 2005 durch eine erfolgreiche Kooperation, auch im Interesse von Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz, ersetzt worden. Heute engagieren sich viele Landwirte für den Natur- und Artenschutz unter anderem durch Blühstreifen in den Feldern und Schwalbennestern auf den Höfen. Allein in diesem Jahr werden in Nordrhein-Westfalen 9000 Lerchenfenster angelegt, damit der Rückgang der Feldlerche gestoppt und umgekehrt wird, teilte Uhlenberg mit.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-294 (Markus Fliege).

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