Schlagkraft der Lebensmittelkontrolle deutlich erhöht

20. Januar 2009

Minister Eckhard Uhlenberg: Schlagkraft der Lebensmittelkontrolle deutlich erhöht – neues Arbeitsprogramm verabschiedet

Die Schlagkraft der Lebensmittelkontrolle in Nordrhein-Westfalen konnte in den vergangenen Jahren deutlich erhöht werden. Dies geht hervor aus einem Bericht zur Umsetzung des 15-Punkte-Programms zur Verbesserung der Lebensmittelüberwachung, den Umweltminister Eckhard Uhlenberg heute dem Landeskabinett vorgelegt hat.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Die Schlagkraft der Lebensmittelkontrolle in Nordrhein-Westfalen konnte in den vergangenen Jahren deutlich erhöht werden. Dies geht hervor aus einem Bericht zur Umsetzung des 15-Punkte-Programms zur Verbesserung der Lebensmittelüberwachung, den Umweltminister Eckhard Uhlenberg heute dem Landeskabinett vorgelegt hat.

Mit Blick auf den jüngsten Vorgang mit dioxinbelastetem Schweine­fleisch aus Irland stellt Uhlenberg fest, dass die Landesregierung in sol­chen Krisenfällen mit den neuen Strukturen schnell und effizient handeln kann und dass der Informationsfluss zwischen allen Beteiligten erheb­lich verbessert wurde. „Die Sicherheit der Lebensmittel in Nordrhein-Westfalen kann auf höchstem Niveau gewährleistet werden“, bilanzierte der Umweltminister.

Uhlenberg hob im Kabinett die Verstärkung des Kontrollpersonals hervor. Seit 2008 werden jährlich bis zu 50 Landesbedienstete in einem sechsmonatigen Lehrgang zu amtlichen Kontrollassistenten ausgebildet. Ab diesem Jahr werden bis zu 25 zusätzliche Lebensmittelkontrolleure ausgebildet. Allein dafür stellt das Land insgesamt Haushaltsmittel in Höhe von 5,7 Millionen Euro zur Verfügung. „Nordrhein-Westfalen ist das einzige Bundesland, das die Lebensmittelkontrolle personell verstärkt. Das dient ganz unmittelbar dem Schutz der Verbraucher“, sagte Uhlenberg. Bewährt haben sich auch regelmäßige Schwerpunkt­kontrollen in Kühlhäusern. Mit dem Justizministerium wurde eine engere Zusammenarbeit zwischen Lebensmittelüberwachungs- und Strafver­folgungsbehörden vereinbart.

Die Landesregierung verabschiedete darüber hinaus ein Arbeitsprogramm „Lebensmittelsicherheit 2012“. Damit sollen die risikoorientierte Überwachung auch auf Futtermittel, Tierschutz und Tiergesundheit ausgedehnt sowie Qualitätsmanagement-Systeme bei allen zuständigen Behörden eingeführt werden. Um die Ergebnisse der Lebens- und Futtermittelüberwachung noch effektiver übermitteln und besser ver­gleichen zu können, werden derzeit Regeln für eine einheitliche Daten­übermittlung erarbeitet. Die bereits begonnene Zusammenarbeit zwischen Lebensmittelüberwachung und Pflanzenschutzdienst bei der Kontrolle des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln wird optimiert.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.