Minister Uhlenberg schafft Rechtssicherheit

15. Dezember 2009

Minister Eckhard Uhlenberg schafft Rechtssicherheit – Energieholzplantagen im Wald bleiben die Ausnahme

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat mit einem Erlass Rechtssicherheit für den Anbau von Energieholz in Nordrhein-Westfalen geschaffen. Bisher war es rechtlich umstritten, ob es sich bei den sogenannten Kurzumtriebsplantagen um Ackerbau oder Forstwirtschaft handelt.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat mit einem Erlass Rechtssicherheit für den Anbau von Energieholz in Nordrhein-Westfalen geschaffen. Bisher war es rechtlich umstritten, ob es sich bei den sogenannten Kurzumtriebsplantagen um Ackerbau oder Forstwirtschaft handelt. Wegen der steigenden Nachfrage für Energieholz wollen immer mehr Land- und Forstwirte Felder mit Pappel- oder Weidenstecklingen bepflanzen, die alle drei bis fünf Jahre abgeerntet werden. „Wir erwarten bis zum Jahr 2020 bis zu 10.000 Hektar Energieholzplantagen auf landwirtschaftlichen Flächen“, sagte Uhlenberg. „Im Wald werden Kurzumtriebsplantagen die große Ausnahme bleiben.“ Waldbauern, die durch Windwurf in Not geraten sind, erhalten die Möglichkeit, übergangsweise durch schnellwachsende Baumarten einen Ertrag erwirtschaften zu können.

Der Erlass stellt klar, dass eine landwirtschaftliche Fläche, auf der eine Kurzumtriebsplantage stand, danach weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden darf. Auf Waldflächen ist die Anlage von Energieholzplantagen dagegen nur auf der Basis eines öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen dem Forstamt und dem Waldbesitzer möglich. Die Nutzung beträgt maximal 20 Jahre bei Umtriebszeiten von mindestens 5 Jahren.

Die Anlage von Kurzumtriebsplantagen kann auf der Basis der Diversifizierungsrichtlinie für landwirtschaftliche Betriebe grundsätzlich bis zu 20 Prozent (maximal 100.000 Euro) gefördert werden. Zuständig ist hierfür die Landwirtschaftskammer NRW, wo auch weitere Informationen über Voraussetzungen einer Förderung erhältlich sind.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 748 (Stephan Malessa).

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