Gartenkunst an Emscher und Ruhr

18. Februar 2010

Minister Eckhard Uhlenberg präsentiert „Zwischen Kappes und Zypressen – Gartenkunst an Emscher und Ruhr“

Umweltminister Uhlenberg hat heute einen ersten Blick in die Ausstellung „Zwischen Kappes und Zypressen – Gartenkunst an Emscher und Ruhr“ werfen können. Beim Rundgang zeigt sich der Minister sichtlich begeistert von der einzigartigen Gartenkultur der Metropole Ruhr.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die Emschergenossenschaft teilen mit:

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute einen ersten Blick in die Ausstellung „Zwischen Kappes und Zypressen – Gartenkunst an Emscher und Ruhr“ werfen können. Beim Rundgang gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Emschergenossenschaft Dr. Jochen Stemplewski und der Direktorin der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen Dr. Christine Vogt zeigt sich der Minister sichtlich begeistert von der einzigartigen Gartenkultur der Metropole Ruhr: „Die Ausstellung zeigt: Die Metropole Ruhr besitzt neben international anerkannter und moderner Landschaftsarchitektur auch einzigartige Gartenkunst. Ich freue mich daher sehr, dass wir im Rahmen des Kulturhauptstadtprogramms RUHR.2010 gemeinsam mit der Emschergenossenschaft und der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen diese Ausstellung zur Gartenkunstgeschichte organisieren konnten“, so der Minister.

Hochkarätige Gemälde und Skulpturen, weit über 140 Exponate von internationalem Rang mit regionalen Bezügen, antiquarische Garten- und Pflanzenbücher mit Schlüsselfunktion für die Gartenkunst der Gründerzeit sowie rekonstruierte Blütenpracht im Kaisergarten geben erstmals in einem Kunstmuseum einen umfassenden Überblick über die Gartenkunstgeschichte an Emscher und Ruhr. Die verschiedenen Zeitschichten der Gartenkultur werden – vor der Kulisse des sich rasant verändernden Emschertals – besonders im Kaisergarten sichtbar, der als größtes Ausstellungsexponat direkt an die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen grenzt.

Der Oberhausener Kaisergarten hat insbesondere für die Emschergenossenschaft eine besondere Bedeutung. „Als das heutige System der oberirdischen Schmutzwasserkanäle Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, war die Emschergenossenschaft für drei Jahre Eigentümerin des Schlosses und des Kaisergartens“, sagt Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft. „Der Umbau der Emscher zurück zu einem naturnahen Fluss und die Gestaltung des neuen Emschertals symbolisieren den Wandel der Region wohl wie kaum ein anderes Projekt“, so Stemplewski.

Gründerzeit und Reformbewegung schafften mit unzähligen öffentlichen und privaten Gärten eine vielfältige Gartenlandschaft, die das Gesicht der Region noch bis heute prägt. Die Gegenwart gestaltet diesen Prozess weiter. „Die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen begleitet hier einmal mehr den Wandel der Metropole Ruhr und steht mit der Ausstellung zwischen Geschichte und Zukunft“, erläutert Dr. Christine Vogt, Leiterin der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen. „Mit der Konzentration auf das 19. Jahrhundert und die Wende um 1900 geht die Präsentation den prägenden Jahren für diese Region nach, die ganz maßgeblich von der Gartenkunst bestimmt waren und bis heute das Landschaftsbild prägen. Der entstehende Bau der begehbaren Skulptur Tobias Rehbergers im historischen Kaisergarten lässt gleichzeitig die Zukunft beobachten. Vernetzt in der Region, ist das Projekt Bestandteil von ,Mapping the Region’, dem Ausstellungszyklus der RuhrKunstMuseen.“
Ermöglicht wird die Realisierung der Schau mit Fördermitteln der EU, durch das Land Nordrhein-Westfalen und die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Die Trägerschaft hat die Emschergenossenschaft. Die Gesamtkosten betragen rund 8,7 Millionen Euro. Neben der Ausstellung „Kappes und Zypressen“, auf die 225.000 Euro entfallen, sind in den Geldern auch die Brücke von Tobias Rehberger über den Rhein-Herne-Kanal als ein Projekt der Emscherkunst.2010 sowie die ökologische und gestalterische Aufwertung des Kaisergartens enthalten. Die EU übernimmt 50 Prozent, das Land 30 Prozent und die Emschergenossenschaft 20 Prozent der Kosten.

Weitere Partner sind die kunstgeschichtlichen Institute der Ruhr-Universität Bochum und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie der Regionalverband Ruhr. Die Ausstellung wird darüber hinaus von der Peter und Irene Ludwig Stiftung, der Stadtsparkasse Oberhausen und von WDR 3 unterstützt.

Die Ausstellung „Zwischen Kappes und Zypressen – Gartenkunst an Emscher und Ruhr“ wird am Samstag, 20. Februar 2010, um 19:00 Uhr offiziell eröffnet. Sie dauert bis zum 24. Mai 2010. In dem fußläufig erreichbaren Haus Ripshorst veranschaulichen außerdem vom 12. März bis zum 24. Mai historische Luftbilder von ausgewählten Gartenanlagen den zeitlichen und natürlichen Wandel der Freiraumflächen im Revier.

Öffnungszeiten:
dienstags bis sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr, montags geschlossen (außer an Ostermontag).
Eintritt:
6,50 Euro; ermäßigt 3,50 Euro; Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) 12 Euro; Kombiticket: mit dem Gasometer Oberhausen 8,50 Euro; öffentliche Führung: jeden Sonntag um 11.30 Uhr (im Eintrittspreis enthalten).

Adresse:
Die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen finden Sie an der Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ludwiggalerie.de.

Pressekontakt:
Pressesprecher Emschergenossenschaft
Ilias Abawi
Telefon  0201 104 2586
Telefax  0201 104 2826
Mobil     0177 4311831
E-Mail: abawi.ilias@eglv.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 719 (Wilhelm Deitermann).

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