Vorreiterrolle beim Gewässerschutz

22. Februar 2010

Minister Eckhard Uhlenberg: Nordrhein-Westfalen hat eine Vorreiterrolle beim Gewässerschutz

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute im Rahmen einer Veran­staltung des „Dialogs Wirtschaft und Umwelt“ eine neue Anlage zum Klären von Abwässern der Bayer Schering Pharma in Wuppertal besucht. Anschließend diskutierte der Minister auf einer Podiumsdis­kussion mit Vertretern der Wirtschaft über Maßnahmen zum Gewässer­schutz.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute im Rahmen einer Veran­staltung des „Dialogs Wirtschaft und Umwelt“ (DWU) eine neue Anlage zum Klären von Abwässern der Bayer Schering Pharma in Wuppertal besucht. Anschließend diskutierte der Minister auf einer Podiumsdis­kussion mit Vertretern der Wirtschaft über Maßnahmen zum Gewässer­schutz.

Dabei betonte der Minister die wichtige Vorreiterrolle der Unternehmen und des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums beim Gewässer­schutz: „Für die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen ist der Einsatz von Klärtechniken ein wichtiger und absolut notwendiger Bestandteil des betrieblichen Umweltschutzes, für uns als Landesregierung ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Politik für saubere Gewässer. Zum ande­ren sind die Entwicklung und der Export innovativer Techniken und An­lagen aus unserem Land ein wichtiger und zukunftsfähiger Wirtschaftsfaktor.“

Als wichtigen Mittler sieht Minister Uhlenberg den von ihm initiierten „Di­alog Wirtschaft und Umwelt“: „Selbst in einer Finanzkrise sind Investitio­nen in den betrieblichen Umweltschutz wichtig für den Schutz unserer Gewässer und ein wichtiger Standortvorteil für Unternehmen. Durch den Dialog stehen Vertreter aus Wirtschaft und Umwelt in ständigem Kon­takt. Das erleichtert das Finden von Lösungen und verhindert Stillstand im Ausbau des Umweltschutzes in Nordrhein-Westfalen“, erläuterte Uhlenberg.

Im Rahmen des DWU wurde zum Beispiel eine Vereinbarung getroffen, bei der sich die betroffenen Industrieverbände verpflichten, freiwillig er­forderliche Maßnahmen zur Unterschreitung von PFT-Richtwerten um­zusetzen. Das Umweltministerium unterstützt die Verbände im Gegen­zug bei der Beratung betroffener Unternehmen und setzt die erforderli­chen Sanierungsmaßnahmen im Wege öffentlich-rechtlicher Verträge um.

Bei der Bayer Schering Pharma in Wuppertal besichtigte der Minister eine Ozonolyse-Pilotanlage. Diese Anlage kann zur Vorbehandlung be­stimmter, biologisch sonst nicht behandelbarer Abwässer zum Beispiel durch Medikamenteneintrag eingesetzt werden. Bei der Abwasserbe­handlung von Bayer in Wuppertal handelt es sich um eine erfolgreiche Kooperation mit dem Wupperverband, der ähnliche Abwässer zur Vor­behandlung an die Firma Bayer weiterleitet und anschließend die End­reinigung aller Abwässer übernimmt.

Weitere Informationen zum Gewässerschutz Nordrhein-Westfalen und zum „Dialog Wirtschaft und Umwelt“ sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de und www.dwu.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 719 (Wilhelm Deitermann).

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