Klimawandel: Kommunen bereiten sich vor

13. April 2010

Minister Eckhard Uhlenberg: „Kommunen müssen sich auf den Klimawandel vorbereiten“

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat die „Aktion Klimaplus – NRW-Klimakommunen der Zukunft“ vorgestellt. Ziel der Aktion Klimaplus ist es, Lösungen für ländliche Kommunen zu entwickeln, damit sie den Herausforderungen des Klimawandels begegnen können.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Der nordrhein-westfälische Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute (13. April 2010) in Düsseldorf die „Aktion Klimaplus – NRW-Klimakommunen der Zukunft“ vor Bürgermeistern und Ratsmitgliedern aus ganz Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Ziel der Aktion Klimaplus ist es, Lösungen für ländliche Kommunen zu entwickeln, damit sie den Herausforderungen des Klimawandels begegnen können. „Es geht nicht nur um Maßnahmen zum Schutz des Klimas, wir wollen auch dafür sorgen, dass sich Nordrhein-Westfalens Städte und Gemeinden auf die unvermeidbaren Folgen der Klimaerwärmung vorbereiten“, sagte Uhlenberg. „Denn Extremwetterereignisse wie die Hitzewelle des Jahres 2003, der Orkan Kyrill im Jahr 2007 oder das Hochwasser in Dortmund im Jahr 2008 werden uns in Zukunft häufiger beschäftigen.“

Unterstützung bei seiner Klimastrategie bekam Uhlenberg von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, der den Kommunalvertretern in Düsseldorf die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel und die kommunalen Förderprogramme der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung vorstellte. „Klimaschutz und Anpassung gehören gleichermaßen zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik. Dabei kann der Bund die Aufgabe nicht alleine schultern. Ohne das konkrete Engagement vor Ort, also in den Städten und Gemeinden, wird es uns nicht gelingen, den Klimawandel zu begrenzen und  seine Auswirkungen für Mensch und Umwelt abzufedern.“

Seit Mai 2009 fördert das Landesumweltministerium die NRW-Klimakommunen Bocholt und Saerbeck bei der Umsetzung ihrer geplanten Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen. Neben Bocholt und Saerbeck haben auch Burbach, Rheine und Schmallenberg Integrierte Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepte (IKKK) erarbeitet. Weitere 33 Städte und Gemeinden, die sich im Netzwerk Kommunale Klimakonzepte zusammengeschlossen haben, planen die Entwicklung eigener IKKK.

„Gerade ländliche Kommunen müssen sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen“, erläuterte Uhlenberg: „Zum einen sind sie auf vielfältige Weise unmittelbar von seinen Folgen betroffen, zum anderen besitzen kleinere und mittlere Kommunen – was die Beiträge zum Klimaschutz angeht – ein mindestens so großes Potenzial wie die Ballungsräume.“

Hinweise zur Erstellung eines Integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepts finden Kommunen im gleichnamigen Leitfaden, den das nordrhein-westfälische Umweltministerium heute veröffentlicht hat. In dem Faltblatt sind die wichtigsten Informationen übersichtlich zusammengefasst. Eine ausführlichere Langfassung steht zum Download bereit unter

www.klimakommune.nrw.de
www.umwelt.nrw.de

Hier finden Sie auch eine Liste der Kommunen, von denen Vertreter an der Veranstaltung teilgenommen haben.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 748 (Stephan Malessa).

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